Staats­an­walt er­mit­telt ge­gen Ge­schäfts­füh­rer des MSV Duis­burg

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT -

DU­SI­BURG/BIE­LE­FELD (RP) Die Staats­an­walt­schaft Bie­le­feld er­mit­telt ge­gen die frü­he­ren Füh­rungs­kräf­te des Fuß­ball­Zweit­li­gis­ten Ar­mi­nia Bie­le­feld, Ro­land Kentsch und Hans-Her­mann Schwick, we­gen des Ver­dachts der Un­treue. Kentsch ar­bei­tet seit März 2010 als Ge­schäfts­füh­rer des MSV Duis­burg. Bei der Un­ter­su­chung geht es um den Bau der Ost­tri­bü­ne des Ar­mi­nia-Sta­di­ons, der sich von ge­plan­ten elf auf et­wa 19 Mil­lio­nen Eu­ro ver­teu­ert hat­te. Die Staats­an­walt­schaft un­ter­sucht, ob die bei­den Be­schul­dig­ten den Klub bei die­sem Bau­vor­ha­ben durch Fehl­ver­hal­ten „se­hen­den Au­ges in fi­nan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten ge­bracht“ und da­mit den Tat­be­stand der Un­treue er­füllt hät­ten, so Ober­staats­an­walt Klaus Poll­mann. Das Ver­fah­ren wird nach sei­nen An­ga­ben „Mo­na­te dau­ern“. Poll­mann re­la­ti­vier­te die Be­schul­di­gung. Er mach­te deut­lich, dass in ähn­lich ge­la­ger­ten Ver­fah­ren der Ver­dacht ge­gen Be­schul­dig­te „oft gra­vie­ren­der“ sei.

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