„Böh­se On­kelz“-Sän­ger nach Un­fall vor Ge­richt

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - GESELLSCHAFT -

FRANK­FURT/M. (afp) Der Sän­ger der Rock­band „Böh­se On­kelz“, Ke­vin Rus­sell, muss sich ab heu­te vor dem Frank­fur­ter Land­ge­richt we­gen ei­nes schwe­ren Ver­kehr­un­falls ver­ant­wor­ten. Die Staats­an­walt­schaft wirft dem 46-Jäh­ri­gen Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung, fahr­läs­si­ge Kör­per­ver­let­zung und Un­fall­flucht vor. Bei dem Un­fall na­he Frank­furt wa- ren der Fah­rer und Bei­fah­rer ei­nes an­de­ren Wa­gens schwer ver­letzt wor­den.

Rus­sell soll am Sil­ves­ter­abend ver­gan­ge­nen Jah­res mit ei­ner Ge­schwin­dig­keit von et­wa 230 St­un­den­ki­lo­me­tern über die Au­to­bahn A 66 ge­rast sein. Da­bei soll er un­ter dem Ein­fluss von Ko­ka­in, Metha­don und wei­te­ren Dro­gen ge­stan­den ha­ben. Er ramm­te der An­kla­ge zu­fol­ge ein an­de­res Au­to. Bei­de Wa­gen schleu­der­ten in die Leit­plan­ke, das an­de­re Fahr­zeug fing Feu­er. Laut Staats­an­walt­schaft soll Rus­sell ge­flüch­tet sein, oh­ne sich um die Ver­letz­ten zu küm­mern. Dem Sän­ger wird zu­dem zur Last ge­legt, zu­nächst vor­ge­täuscht zu ha­ben, je­mand an­de­res ha­be den Un­fall­wa­gen ge­fah­ren.

Ke­vin Rus­sell

Fo­to: Pu­b­lic Ad­dress

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