Um­strit­te­ne U-Bahn-Wer­bung bleibt hän­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON CHRIS­TI­AN HERRENDORF

Im Streit zwi­schen der Stadt und der Rhein­bahn über mit Re­kla­me be­kleb­te Trep­pen­auf­gän­ge bahnt sich nach RP-In­for­ma­tio­nen ein Kom­pro­miss an. Da­nach wür­de die be­reits hän­gen­de Wer­bung ei­nes Mo­de­ge­schäfts bis zum 26. Ok­to­ber in der U-Bahn-Sta­ti­on „Hein­richHei­ne-Al­lee“ blei­ben dür­fen, die Plä­ne für wei­te­re Kle­be­fo­li­en dürf­ten aber nicht mehr um­ge­setzt wer­den.

Mit die­ser Lö­sung wür­den die bei­den Par­tei­en mög­li­che Kos­ten und Ein­nah­me­aus­fäl­le ver­mei­den. Das Mo­de­un­ter­neh­men wirbt mit Fo­li­en an den Wän­den, Stu­fen der Trep­pen­auf­gän­ge so­wie auf dem Bo­den da­vor für sein Ge­schäft in der Alt­stadt. Für die Fo­li­en hat das Un­ter­neh­men nach RP-In­for­ma­tio­nen rund 100 000 Eu­ro be­zahlt, die die Rhein­bahn ge­ge­be­nen­falls hät­te er­set­zen müs­sen. Um die Fo­li­en plat­zie­ren zu dür­fen, hat das Mo­de­un­ter­neh­men zu­dem ei­nen fünf­stel­li­gen Be­trag an die Rhein­bahn ge­zahlt.

Der Kon­flikt zwi­schen Stadt und Nah­ver­kehrs­un­ter­neh­men war auf­ge­tre­ten, weil das Amt fürs Ver­kehrs­ma­nage­ment in der Re­kla­me ei­nen Wi­der­spruch zu städ­ti­schen Grund­sät­zen sah. Zwar sei­en die U-Bahn­hö­fe an die Rhein­bahn ver­pach­tet, die­se dür­fe aber nur auf vor­her be­stimm­ten Flä­chen Wer­bung plat­zie­ren. Kom­plett be­kleb­te Trep­pen­auf­gän­ge sei­en da­von nicht er­fasst.

Die­se Re­kla­me an der Hein­rich-Hei­neAl­lee sorgt für Kon­flik­te.

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