Tom­lin­son for­dert Punk­te

Den Trai­ner der DEG Me­tro Stars in­ter­es­siert vor den Par­ti­en in Iser­lohn und Berlin we­der die Auf­takt­nie­der­la­ge in der Deut­schen Eis­ho­ckey Li­ga ge­gen die Roos­ters noch sei­ne Rück­kehr zu den Eis­bä­ren.

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON GEORG AMEND

Heu­te Abend (19.30 Uhr) be­steht für die DEG Me­tro Stars die ers­te Mög­lich­keit, ih­re Ta­bel­len­si­tua­ti­on in der Deut­schen Eis­ho­ckey Li­ga (DEL) zu ver­bes­sern. Denn mit nur fünf Punk­ten aus eben­so vie­len Spie­len tre­ten die Düs­sel­dor­fer als Vor­letz­ter bei den Iser­lohn Roos­ters an, die der­zeit zwei Plät­ze bes­ser auf Rang elf ste­hen. „Wir brau­chen drin­gend Punk­te“, er­klärt Trai­ner Jeff Tom­lin­son, der ger­ne heu­te die ers­ten in die­ser Sai­son am Sei­ler­see ein­fah­ren wür­de, nach­dem es dort zum Sai­son­auf­takt ei­ne emp­find­li­che 2:5-Nie­der­la­ge gab.

Doch Tom­lin­son be­tont vor dem zwei­ten Tref­fen in Iser­lohn bin­nen zwei Wo­chen: „Wir sind jetzt in so vie­len Be­rei­chen ein bes­se­res Team als da­mals. Die Jungs wis­sen, wie ernst die Si­tua­ti­on ist, und ha­ben hart ge­ar­bei­tet. Ich bin sehr zu­frie­den mit dem Trai­ning in die­ser Wo­che, das war sehr in­ten­siv. Aber har­tes Trai­ning bringt nicht viel, wenn du kei­ne Punk­te kriegst.“

Und das Pro­gramm an die­sem Wo­che­n­en­de ist denk­bar schwer. Denn die zwei­te Auf­ga­be nach Iser­lohn führt Tom­lin­son am Sonn­tag (ers­tes Bul­ly um 14.30 Uhr) zu­rück in sei­ne ei­ge­ne Ver­gan­gen­heit – zu den Eis­bä­ren Berlin, bei de­nen der 40-Jäh­ri­ge in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren als Spie­ler und Trai­ner ak­tiv war. Zu­nächst coach­te „Tom­mer“ in der Haupt­stadt die Ju­gend der Eis­bä­ren, an­schlie­ßend wur­de er As­sis­tent des Ex-DEG-Trai­ners Don Jack­son in der DEL. „Da musst du auch mal Sven Fel­ski auf die Bank sit­zen“, er­in­nert sich Tom­lin­son an den 35-jäh­ri­gen Ur-Ber­li­ner, mit dem er noch selbst zu­sam­men spiel­te. Das sei aber kein Pro­blem, der Re­spekt sei da ge­we­sen.

Er selbst hat auch Re­spekt – un­ter an­de­rem vor Don Jack­son, den er als ei­nen sei­ner wich­tigs­ten Lehr- meis­ter auf dem Weg zum Chef­coach in der DEL an­sieht. In die­ser Wo­che herrsch­te al­ler­dings Funk­stil­le zwi­schen den bei­den be­freun­de­ten Trai­nern, die sich auch in der Ber­li­ner O2-World am Sonn­tag erst nach dem Spiel le­gen soll: „Wir be­rei­ten bei­de un­se­re Spie­ler auf die Be­geg­nung vor. Erst ein­mal sind die Punk­te wich­tig, da­nach ha­ben wir Zeit, Hal­lo zu sa­gen, Freun­de und Be­kann­te zu grü­ßen“, un­ter­streicht Tom­lin­son.

Ob­wohl für ihn der­zeit nur der Er­folg mit der DEG zählt, bleibt es sei- ne ers­te Rück­kehr in sei­ne al­te Hei­mat. Ur­sprüng­lich hät­te die­se Par­tie am zwei­ten DEL-Spiel­tag, am Sonn­tag, 12. Sep­tem­ber, statt­fin­den sol­len, doch da wa­ren die Ber­li­ner noch bei der Eu­ro­pean Cham­pi­ons Tro­phy ak­tiv, die sie am En­de auch ge­wan­nen. Nun gibt es al­so ex­akt zwei Wo­chen spä­ter Tom­lin­sons Rück­kehr an die Spree, und der DEG-Trai­ner gibt zu: „Ich bin mir nicht si­cher, wie das sein wird. Nach dem Spiel wird es si­cher emo­tio­nal. Aber wie ge­sagt: Vor­her zäh­len für mich nur die Punk­te.“

FO­TO: HORSTMÜLLER

Der Trai­ner zeigt’s an: Drei Punk­te sol­len es für die DEG in Iser­lohn wer­den, hofft Jeff Tom­lin­son.

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