„In­ter­es­san­te Al­ter­na­ti­ve zur Kre­dit­fi­nan­zie­rung“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - EXTRA MITTELSTANDSFINANZIERUNG -

Im ers­ten Halb­jahr 2010 ha­ben Un­ter­neh­men in Deutsch­land Ma­schi­nen im Wert von zwei Mil­li­ar­den Eu­ro ge­least. Für wel­che Kun­den ist die Fi­nan­zie­rungs­al­ter­na­ti­ve Lea­sing be­son­ders in­ter­es­sant? Grund­sätz­lich ist Lea­sing im­mer ei­ne Fi­nan­zie­rungs­al­ter­na­ti­ve zu ei­ner Kre­dit­fi­nan­zie­rung, ob Dar­le­hen oder Kon­to­kor­rent-Rah­men. Als ob­jekt­be­zo­ge­ne Fi­nan­zie­rung greift Lea­sing in der Re­gel je­doch kei­ne sons­ti­gen ver­füg­ba­ren Si­cher­hei­ten an. Be­son­de­re Um­stän­de, wie die Fi­nan­zund Wirt­schafts­kri­se 2009/2010 oder star­kes Un­ter­neh­mens­wachs­tum, hin­ter­las­sen trotz zu­frie­den­stel­len­der Er­trags­la­ge oft ih­re Spu­ren in der Ei­gen­ka­pi­tal­struk­tur ei­nes Un­ter­neh­mens. Ge­ra­de in sol­chen Si­tua­tio­nen er­mög­licht Lea­sing In­ves­ti­tio­nen, oh­ne die Bi­lanz des Un­ter­neh­mens (wei­ter) zu stra­pa­zie­ren. Ei­nen drit­ten Grund lie­fern die nicht im­mer zeit­lich ein­deu­tig kal­ku­lier­ba­ren, aber un­ver­meid­li­chen tech­ni­schen „Auf­rüs­tungs­not­wen­dig­kei- ten“. So er­for­dern sich ver­än­dern­de Markt­be­din­gun­gen even­tu­ell en­er­gie­ef­fi­zi­en­te­re Pro­duk­ti­ons­tech­ni­ken, schnel­le­re Rüst­zei­ten oder wirt­schaft­lich sinn­vol­le Ab­ar­bei­tung zahl­rei­che­rer, aber klei­ne­rer Fer­ti­gungs­lo­se. Ge­ra­de in schwie­ri­gen Zei­ten galt Lea­sing bis­her im­mer als In­ves­ti­ti­ons­mo­tor. Jetzt ist – trotz der ge­nann­ten Vor­tei­le – das Neu­ge­schäft der Bran­che rück­läu­fig. Woran liegt das? Nun, mei­nes Erach­tens liegt ei­ner der wich­tigs­ten Grün­de dar­in, dass der ak­tu­el­le Auf­schwung der deut­schen Pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­men heu­te stär­ker ex­port­ab­hän­gig und weit­ge­hend mit vor­han­de­ner tech­ni­scher Aus­stat­tung be­dient wird. Ein Be­darf an In­ves­ti­ti­ons­fi­nan­zie­run­gen ent­steht so­mit der­zeit stär­ker im Aus­land. Zu­sätz­lich be­güns­ti­gen mo­men­tan För­der­mit­tel­pro­gram­me öf­fent­li­cher Ein­rich­tun­gen von Bund und Län­dern das kon­ven­tio­nel­le Dar­le­hen ge­gen­über dem Lea­sing. Zu gu­ter Letzt führt die

Part­ner­schaft­li­che Ver­bin­dun­gen zu Her­stel­lern und Händ­lern

wie­der­be­leb­te Dis­kus­si­on über Än­de­run­gen der zu­künf­ti­gen bi­lan­zi­el­len Ab­bil­dung von Lea­sing­fi­nan­zie­run­gen zu ei­ner Ve­r­un­si­che­rung der deut­schen Un­ter­neh­men bei der Wahl des am bes­ten ge­eig­ne­ten Fi­nan­zie­rungs­in­stru­ments. Wie un­ter­stüt­zen Sie Kun­den kon­kret, die in neu­es­te Tech­nik in­ves­tie­ren wol­len? Für ei­ne Ob­jekt­fi­nan­zie­re­rin wie die VR Lea­sing ist es von ent­schei­den­der Be­deu­tung, dass sie die Qua­li­tät, den tech- ni­schen Stan­dard, die Wert­ent­wick­lung und die An­wen­dungs­ge­bie­te des Ob­jekts sehr ge­nau kennt. Ein Wis­sen, das die VR Lea­sing über vie­le Jah­re hin­weg er­wor­ben hat, wei­ter­ent­wi­ckelt und na­tür­lich in die Be­ra­tung der Kun­den bei de­ren In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dung ein­bringt. Das gilt glei­cher­ma­ßen für die tech­ni­sche Di­men­si­on der In­ves­ti­ti­on, die Struk­tur der Fi­nan­zie­rung wie auch die Mög­lich­kei­ten der „Ver­wer­tung“ der Ob­jek­te bei Fi­nan­zie­rungs­en­de. Die part­ner­schaft­li­che Ver­bin­dung un­se­res Hau­ses zu Her­stel­lern und un­ab­hän­gi­gen Händ­lern ist hier­für ei­ne wei­te­re wich­ti­ge Grund­la­ge. Sie bie­ten Ma­schi­nen-Lea­sing auch in wei­te­ren eu­ro­päi­schen Län­dern an. Wel­chen Vor­teil kann ein rhei­ni­scher Mit­tel­ständ­ler da­von ha­ben? Die Ent­schei­dung über die rich­ti­ge Fi­nan­zie­rung ei­ner An­schaf­fung fällt zwar häu­fig erst ge­gen En­de der un­ter­neh­me­ri­schen Über­le­gun­gen, be­ein­flusst aber sehr früh­zei­tig de­ren Ernst­haf­tig­keit. Es war so­mit rich­tig, dass die VR Lea­sing Her­stel­ler und Händ­ler be­reits in ei­nem frü­hen Sta­di­um ih­rer Ge­sprä­che mit Fi­nan­zie­rungs­an­ge­bo­ten an den mög­li­chen Käu­fer un­ter­stützt. Als Fol­ge der star­ken Ex­port­ori­en­tie­rung un­se­rer Part­ner ist es da­her nur lo­gisch, sie in de­ren Märk­te zu be­glei­ten. Da­zu ha­ben wir un­se­re Prä­senz, ins­be­son­de­re in den ost­eu­ro­päi­schen Län­dern, in den letz­ten Jah­ren bis nach Russ­land deut­lich aus­ge­baut. Bei Be­darf kann der rhei­ni­sche Mit­tel­ständ­ler so auch sei­nem Kun­den zum Bei­spiel in Po­len, Un­garn oder Ru­mä­ni­en über die VR Lea­sing ein Lea­singan­ge­bot ei­nes lo­ka­len An­bie­ters ver­mit­teln.

Wolf­gang

FO­TO: KN

Vier Fra­gen an Jür­gen Ger­ber, Ma­na­ging Di­rec­tor des Be­reichs Ma­chine­ry der VR-Lea­sing AG.

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