Uni­on bei Wehr­pflicht ei­nig, nicht aber beim künf­ti­gen Zi­vil­dienst

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

BERLIN (may-) CDU und CSU ha­ben sich dar­auf ver­stän­digt, die Wehr­pflicht in der Pra­xis aus­zu­set­zen, als Mög­lich­keit aber im Grund­ge­setz zu er­hal­ten. Ei­nen ent­spre­chen­den Vor­schlag an die Par­tei­ta­ge be­schlos­sen die Prä­si­di­en bei ei­ner ge­mein­sa­men Sit­zung. Die Trup­pen­stär­ke soll künf­tig „we­sent­lich“ hö­her sein als die zu­nächst ge­nann­ten 163 500. Kei­ne Ei­ni­gung gab es in­des bei der künf­ti­gen Gestal­tung des frei­wil­li­gen Zi­vil­diens­tes. In der in­ter­nen, lei­den­schaft­li­chen Aus­spra­che zog Fa­mi­li­en­staats­se­kre­tär Jo­sef He­cken den Un­mut von gleich drei CSU-Po­li­ti­ke­rin­nen auf sich. Dar­auf­hin stri­chen die Prä­si­di­en den Hin­weis auf das Kon­zept von Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Kris­ti­na Schröder (CDU) aus der ge­mein­sa­men Er­klä­rung und lie­ßen die Gestal­tung ei­nes „at­trak­ti­ven Frei­wil­li­gen­diens­tes“ of­fen. Die CSU fürch­tet, dass der Bund den be­ste­hen­den Frei­wil­li­gen­diens­ten der Län­der zu stark Kon­kur­renz ma­chen könn­te.

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