Gläu­bi­ger-Ein­sprü­che zö­gern Über­ga­be von Kar­stadt hin­aus

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

ES­SEN (dapd) Der Ner­ven­krieg um die Ret­tung des Kar­stadt-Kon­zerns und sei­ner 25 000 Ar­beits­plät­ze geht wei­ter. Die Ein­sprü­che zwei­er Gläu­bi­ger ge­gen den In­sol­venz­plan kön­nen nach An­ga­ben ei­nes Spre­chers des Amts­ge­richts Es­sen die Über­ga­be des Kon­zerns an den de­si­gnier­ten neu­en Ei­gen­tü­mer Nicolas Berg­gru­en um Mo­na­te oder so­gar Jah­re ver­zö­gern. Dies wür­de drin­gend nö­ti­ge In­ves­ti­tio­nen und Vor­be­rei­tun­gen für die Früh­jahrs-und Som­mer­kol­lek­ti­on er­schwe­ren. An­ge­foch­ten wur­de der In­sol­venz­plan nach An­ga­ben aus Kar­stadt­K­rei­sen von Gläu­bi­gern aus dem Um­feld der in Deutsch­land in­zwi­schen selbst in­sol­ven­ten bri­ti­schen In­vest­ment­fir­ma Daw­nay Day so­wie vom Bochol­ter Ge­schenk­ar­ti­kel-Groß­händ­ler Gil­de. Görg be­müh­te sich nach An­ga­ben sei­nes Spre­chers ges­tern dar­um, die Gläu­bi­ger zur Rück­nah­me ih­rer For­de­run­gen zu be­we­gen.

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