Ka­ba­rett

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

SE­VE­RIN GRO­EB­NER Wie­ner lei­den ger­ne, lau­tet ein al­tes Vor­ur­teil. Se­ve­rin Gro­eb­ner, Ka­ba­ret­tist aus der ös­ter­rei­chi­schen Haupt­stadt, be­stä­tigt die­se An­nah­me mit sei­nem ak­tu­el­len Pro­gramm „Man müss­te mal ...“. Dar­in be­klagt er den Kli­ma­wan­del, jam­mert über die Welt­wirt­schafts­kri­se und mo­niert Han­dy­K­lin­gel­tö­ne. Doch Gro­eb­ner re­si­gniert nicht, er for­dert ei­ne neue Uto­pie – oder gleich meh­re­re. Auf der Büh­ne schafft er ei­ne an­de­re Rea­li­tät und schlüpft in die Rol­le ver­schie­de­ner Fi­gu­ren. So macht Gro­eb­ner sich Ge­dan­ken, wie ei­ne Welt aus­sieht, in der Ton­tech­ni­ker spie­len, was sie wol­len, in der Män­ner Bur­kas tra­gen und Men­schen fünf ver­schie­de­ne Bio­gra­fi­en ha­ben kön­nen. „Man müss­te mal ...“ ist das mitt­ler­wei­le sechs­te So­lo­pro­gramm des Ge­win­ners des För­der­prei­ses des Deut­schen Ka­ba­rett­prei­ses.

Kar­ten kos­ten an der Abend­kas­se 22,50 Eu­ro.

Kom(m)ödchen,

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