Ver­pflich­tung zur Hil­fe

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

Wer Zeu­ge von Un­glücks­fäl­len oder von Ge­fahr oder Not wird, ist zur Hil­fe ver­pflich­tet. Laut §323c StGB droht bei un­ter­las­se­ner Hil­fe­leis­tung bis zu ein Jahr Haft oder Geld­stra­fe. Da­bei wird von Au­gen­zeu­gen nicht er­war­tet, dass sie sich selbst in Ge­fahr oder Not be­ge­ben. Ent­schei­dend ist, ob ei­nem Zeu­gen ei­nen sol­che Hil­fe­leis­tung zu­zu­mu­ten ist, ins­be­son­de­re oh­ne er­heb­li­che ei­ge­ne Ge­fähr­dung oder Ver­let­zung an­de­rer wich­ti­ger Pflich­ten. Nach dem deut­lich mil­de­ren Ju­gend­recht kön­nen ge­setz­lich an­ge­droh­te Stra­fen noch­mal re­du­ziert wer­den.

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