ART mit sen­sa­tio­nel­lem Fehl­start

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEIL-NACHRICHTEN - VON LU­KAS SI­MON

OBER­BILK Zum Auf­takt der Vol­ley­ball-Sai­son sorg­te die zwei­te Mann­schaft des ART in der Sport­hal­le an der El­ler­stra­ße für ei­ne faust­di­cke Über­ra­schung: Die Trup­pe von Trai­ner Mar­kus St­ein be­siegt in der Be­zirks­li­ga die ei­ge­ne Ers­te, die sich den Auf­stieg als Ziel ge­setzt hat. „Es war ein tol­ler und un­er­war­te­ter Sieg, der zeigt, dass es bei Mann­schafts­sport­ar­ten oft auf das ho­mo­ge­ne­re Team und nicht auf die Ein­zel­spie­ler an­kommt“, sag­te der über­glück­li­che Trai­ner Mar­cus St­ein nach dem 3:1 (16:25, 25:20, 25:20, 25:20).

Er drückt na­tür­lich wei­ter­hin den Ver­eins­kol­le­gin­nen um Trai­ner Rei­ner Baum die Dau­men, dass es mit dem Auf­stieg klappt. Denn trotz der Nie­der­la­ge blei­be der ART I ein Auf­stiegs­kan­di­dat, da die Mann­schaf­ten be­reits seit ei­ni­gen Wo­chen zu- sam­men trai­niert und mit 16 ge­mel­de­ten Spie­le­rin­nen den Auf­stieg an­ge­peilt hat.

Ganz an­de­re Be­din­gun­gen herr­schen in der zwei­ten Mann­schaft: Nach ei­ni­gen Ab­gän­gen war bis ei­ni­ge Wo­chen vor Sai­son­be­ginn über­haupt nicht si­cher, ob über­haupt ei­ne Mann­schaft ge­mel­det wer­den könn­te, oh­ne dass die drit­te Mann­schaft noch mehr Spie­le­rin­nen ab­stel­len und sich da­durch auf­lö­sen müss­te. Ab­tei­lungs­S­port­wart St­ein ge­lang es ge­mein­sam mit Paul Get­te, Trai­ner der Drit­ten, bei­de Teams zu er­hal­ten, in­dem ei­ni­ge gu­te A-Ju­gend-Spie­le­rin­nen kur­zer­hand in die Drit­te „be­för­dert“ wur­den.

Da kurz vor Sai­son­be­ginn wei­te­re Spie­le­rin­nen zur zwei­ten Mann­schaft stie­ßen und Eva Dei­sen­beck den Rück­tritt vom Rück­tritt er­klärt hat­te, muss­ten in An­na Hu­bert und Ma­ri­an­thi Di­mo­lia­ni le­dig­lich zwei Spie­le­rin­nen aus der drit­ten Mann­schaft hoch­ge­zo­gen wer­den. „So ha­be ich jetzt ei­ne ziem­lich bunt zu­sam­men­ge­stellt Mann­schaft, die in der For­ma­ti­on noch nie zu­sam­men auf dem Feld ge­stan­den hat­te“, so St­ein.

Doch das spiel­te im clubin­ter­nen Du­ell über­haupt kei­ne Rol­le: Schon im ers­ten Satz be­stimm­te der ART II um Zu­spie­le­rin Kath­rin Walt­her das Ge­sche­hen, führ­te lan­ge Zeit bis zum 16:14. Bis in Jes­sie Geis­ler die bes­te Spie­le­rin der ers­ten Mann­schaft zur An­ga­be schritt und si­cher und gut ser­vier­te - elf Mal in Fol­ge. Zu Be­ginn des zwei­ten Durch­gangs zeig­te sich die zwei­te Mann­schaft da­von in­des völ­lig un­be­ein­druckt, ent­schied den Satz dank gu­ter Ak­tio­nen der ge­ra­de 17 Jah­re al­ten Ma­ri­an­thi Di­mo­lia­ni so­wie von An­na Hu­ber und An­ja Eich­ler für sich. Auch ein 6:12 im drit­ten Satz konn­te den Au­ßen­sei­ter nicht brem­sen, nach der er­folg­rei­chen Auf­hol­jagd fand wirk­li­che Ge­gen­wehr der „Ers­ten“ nur noch durch Jes­sie Geis­ler statt, die aber von St­ef­fi Knob­be und Kath­rin Walt­her ei­ni­ge Ma­le er­folg­reich ge­blockt wur­de. Im vier­ten Satz blieb das Auf­bäu­men der Ers­ten aus, das St­ein-Team spiel­te da­ge­gen kon­zen­triert und druck­voll bis zur Ent­schei­dung.

ART-I-Trai­ner Rei­ner Baum: „Mei­ne Mann­schaft konn­ten lei­der nicht die Leis­tung der Vor­be­rei­tung ab­ru­fen, kaum ei­ne Spie­le­rin kam an ih­re Nor­mal­form her­an.“

ART II-Coach Mar­cus St­ein.

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