Bo­ris John­son will nicht bri­ti­scher Pre­mier wer­den

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - VORDERSEITE -

LON­DON (dpa) Der ehe­ma­li­ge Lon­do­ner Bür­ger­meis­ter Bo­ris John­son be­wirbt sich über­ra­schend doch nicht um die Nach­fol­ge des schei­den­den Pre­mier­mi­nis­ters Da­vid Ca­me­ron. Der als Fa­vo­rit ge­han­del­te Br­ex­it-Wort­füh­rer kün­dig­te an, nicht bei der Wahl zum To­ry-Vor­sit­zen­den an­zu­tre­ten. Da­mit wird er auch nicht der nächs­te Pre­mier­mi­nis­ter Groß­bri­tan­ni­ens. An­ge­sichts der Kräf­te­ver­hält­nis­se in der kon­ser­va­ti­ven Par­la­ments­frak­ti­on sei er nicht der­je­ni­ge, der das Land nach dem EU-Re­fe­ren­dum jetzt füh­ren soll­te, sag­te John­son: „Ich bin zu dem Schluss ge­kom­men, die­se Per­son kann nicht ich sein.“Als neue Fa­vo­ri­tin für das Amt des Pre­mier­mi­nis­ters gilt nun Jus­tiz­mi­nis­te­rin The­re­sa May (59). Leit­ar­ti­kel Po­li­tik

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