Mit­be­stim­mung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

De­mo­kra­tie ist ei­ne schö­ne Sa­che. In der Bun­des­re­pu­blik wur­de sie zu­erst im Gro­ßen ein­ge­führt – mit Bun­des­tag, Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Dann durch­drang sie al­le Le­bens­be­rei­che: Ver­ei­ne, Par­tei­en, Schu­len und Pfarr­ge­mein­de­rä­te. Nur die Wirt­schaft hat­te noch Nach­hol­be­darf. Und so führ­te 1976 die so­zi­al-li­be­ra­le Ko­ali­ti­on die Mit­be­stim­mung in Groß­un­ter­neh­men ein. Vor 40 Jah­ren. Seit­dem dür­fen auch die Ar­beit­neh­mer, meist über Ge­werk­schafts­funk­tio­nä­re, mit­ent­schei­den. Nicht ganz, denn die Ar­beit­ge­ber ha­ben am En­de im­mer ei­ne Stim­me mehr. „Die Mit­be­stim­mung hat sich be­währt“, fin­det DGB-Chef Rei­ner Hoffmann. Wohl wahr. Nur an der mit­un­ter üp­pi­gen Ver­gü­tung von Ma­na­gern schien sich nie­mand zu stö­ren. Man war ja im glei­chen Club. kes

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