Le­ser-Hot­li­ne: Ist Po­dol­ski nur für gu­te Stim­mung da?

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - FUßBALL-EM 2016 -

(RP) Ei­ne St­un­de lang stell­te sich der Sport­chef der Rhei­ni­schen Post, Ro­bert Pe­ters (58), den Fra­gen der Le­ser rund um sei­ne Ar­beit im Ort des Trai­nings­la­gers der DFB-Aus­wahl im fran­zö­si­schen Evian. Ne­ben Fra­gen zur Nä­he der Jour­na­lis­ten zu den deut­schen Spie­lern, Stim­mungs­ma­cher Lu­kas Po­dol­ski so­wie sei­nem Tipp für die Ach­tel­fi­nal­be­geg­nung zwi­schen Deutsch­land und Ita­li­en (mor­gen, 21 Uhr/ARD) nahm un­ser Be­richt­er­stat­ter auch sehr viel Lob für sein täg­li­ches Ta­ge­buch ent­ge­gen.

Als ers­ter An­ru­fer mel­de­te sich Hans Heg­ger (80 Jah­re) aus Düs­sel­dorf. Er woll­te vom Sport­chef wis­sen, in­wie­fern Jour­na­lis­ten heut­zu­ta­ge über­haupt Zu­gang zu den Aus­wahl­spie­lern des DFB be­kom­men? Pe­ters ant­wor­te­te: „Frü­her war es na­tür­lich we­sent­lich ein­fa­cher, mit den Spie­lern in Kon­takt zu kom­men und mit ih­nen zu spre­chen. Mitt­ler­wei­le ist al­les sehr streng vom DFB re­gle­men­tiert, aber auch sei­tens der Uefa. In­ter­views gibt es zu­meist nur noch in gro­ßer Run­de.“Und sein Tipp für das Spiel ge­gen die tak­tisch cle­ve­ren Ita­lie­ner? „Ich bin mir ziem­lich si­cher, dass Deutsch­land das Spiel ge­winnt.“

Le­ser Nor­bert Schmitt (58) rief aus Neuss an und woll­te wis­sen, ob das Vor­ur­teil – Lu­kas Po­dol­ski sei nur der gu­ten Stim­mung we­gen in den Ka­der be­ru­fen wor­den – denn stimmt? Pe­ters: „Po­dol­ski ist si­cher­lich sehr wich­tig für die Stim­mung in der Mann­schaft, aber er ist nicht nur des­we­gen hier. Na­tür­lich ist er to­tal be­liebt bei sei­nen Kol­le­gen und sorgt da­für, dass nie­mand ver­krampft. Auch mit uns Jour­na­lis­ten scherzt er ger­ne. Er kommt aus dem Le­ben und tut dem Team ein­fach gut.“Wer wä­re für die Stim­mung zu­stän­dig, wenn Po­dol­ski nicht da­bei wä­re, woll­te Schmitt wis­sen? „So ei­nen Ty­pen wie Po­dol­ski gibt’s nicht noch ein­mal in der Mann­schaft. Er ist ein­zig­ar­tig. Die an­de­ren sind zwar al­le nett. Aber es gibt nie­man­den, der Pol­dis Rol­le – die er kei­nes­falls nur spielt – ein­neh­men könn­te“, ant­wor­te­te Pe­ters. Und war­um zieht Deutsch­land und nicht Ita­li­en ins Halb­fi­na­le der Eu­ro­pa­meis­ter­schaft ein? „Weil Ita­li­en zwar ei­ne gu­te, Deutsch­land aber ei­ne su­per Mann­schaft hat.“

Die Le­ser Cen­ta Schrei­ber (91) aus Hil­den so­wie Hans-Die­ter Mül­lerHol­t­hu­sen (78) aus Lan­gen­feld be­dank­ten sich für die „köst­li­chen“Ta­ge­bü­cher von Pe­ters rund um die EM und das La­ger der DFB-Elf in Frank­reich. Edel­traud Pohl schrieb per E-Mail: „Mei­net­we­gen könn­te die EM noch lan­ge so wei­ter­ge­hen! Na­tür­lich nur, wenn Sie ihr Ta­ge­buch wei­ter­schrei­ben!“

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