Die Tour de Fran­ce von A bis Z

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SPORT - VON MAR­TIN BEILS

DÜS­SEL­DORF Die Frank­reich-Rund­fahrt ist das größ­te Rad­sport­spek­ta­kel ei­nes Jah­res. Mor­gen star­ten 198 Rad­pro­fis in Mont- Saint-Mi­chel zur 103. Auf­la­ge, die nach 3519 Ki­lo­me­tern am 24. Ju­li in Pa­ris en­det. ARD In der Re­gel be­gin­nen die täg­li­chen Fern­seh­über­tra­gun­gen in der ARD um 16.05 Uhr. Die kom­plet­ten Etap­pen gibt es bei Eu­ro­sport. Buch­mann, Ema­nu­el Der Klet­te­rer vom Team Bo­ra Ar­gon 18 mach­te 2015 erst­mals auf sich auf­merk­sam. Er könn­te mal ein Spe­zia­list für gro­ße Rund­fahr­ten wer­den und gilt als das gro­ße Ver­spre­chen des deut­schen Rad­sports. Champs-Ely­sées Am Sonn­tag in drei Wo­chen er­rei­chen die Rad­renn­fah­rer die Pa­ri­ser Pracht­stra­ße. Die Sprin­ter ma­chen auf der Schluss­etap­pe den Sieg un­ter sich aus. 2015 sieg­te An­dré Grei­pel. Düs­sel­dorf Start­ort der Tour de Fran­ce 2017. Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel schaut ganz be­seelt, wenn er „Grand Dé­part“sa­gen darf. Etap­pen­sie­ge Die deut­schen Pro­fis (dies­mal zwölf) ha­ben 19 Teil­stü­cke seit 2013 ge­won­nen. Er­folg­rei­cher war kei­ne an­de­re Na­ti­on. Froo­me Der Bri­te Chris­to­pher Froo­me ist der Ge­jag­te. Er wä­re nach der un­se­li­gen Ära Lan­ce Arm­strong der Ers­te, der sei­nen Sieg aus dem Vor­jahr wie­der­holt. Auch 2013 hat­te der in Ke­nia ge­bo­re­ne Klet­ter­spe­zia­list die Tour ge­won­nen. Grü­nes Tri­kot Es zeich­net den flei­ßigs­ten Punk­te­samm­ler bei Flach­etap­pen und Zwi­schen­sprints aus. Der Thü­rin­ger Mar­cel Kit­tel und der Meck­len­bur­ger An­dré Grei­pel sind aus­sichts­rei­che An­wär­ter auf Grün. Hoch­ge­bir­ge Hier fällt in der Re­gel die Ent­schei­dung über den Ge­samt­sieg. Drei Py­re­nä­en- und vier Al­pen- etap­pen war­ten auf dem Fah­rer. Das Berg­zeit­fah­ren nach Me­gè­ve könn­te die Ent­schei­dung brin­gen. Is­land Un­se­re neue Lieb­lings­in­sel hat sich im Rad­sport noch nicht her­vor­ge­tan. Aber das kann ja noch kom­men. Jau­ne Gelb. Bes­te Chan­cen auf das Mail­lot jau­ne ha­ben ne­ben Froo­me noch der Ko­lum­bia­ner Nai­ro Quin­ta­na und der Spa­nier Al­ber­to Con­ta­dor. Der Ita­lie­ner Fa­bio Aru (25), der 2015 die Vu­el­ta ge­wann, gilt als ein Mann der Zu­kunft. Er geht gleich als Ka­pi­tän des Astana-Teams in sei­ne ers­te Tour. Ka­renz­zeit Wer ei­nen zu gro­ßen Rück­stand auf den Ta­ges­sie­ger aus­weist, wird aus­ge­schlos­sen. Wie groß die Ka­renz­zeit ist, hängt von Schwie­rig­keits­grad der Etap­pe und Tem­po des Feldes ab. L’ Al­pe d’Hu­ez Der be­kann­tes­te An­stieg der Tour de Fran­ce steht in die­sem Jahr nicht auf dem Pro­gramm. Milch­reis Be­vor­zug­te Ener­gie­quel­le vie­ler Pro­fis beim Früh­stück. Bei den schwers­ten Etap­pen ver­brau­chen die Fah­rer 10.000 Ka­lo­ri­en. Zu­sam­men ver­bren­nen die 198 Fah­rer der 22 Teams wäh­rend der Tour na­he­zu zwei Mil­lio­nen Ka­lo­ri­en, an­ders aus­ge­drückt: 15.267 Ba­na­nen. Nor­man­die Im Nord­wes­ten Frank­reichs be­ginnt die­ses Mal die gro­ße Schlei­fe. Der Mont Saint-Mi­chel bie­tet ei­ne ma­le­ri­sche und sehr te­le­ge­ne Ku­lis­se. Das ist wich­tig für die Ver­mark­tung. Olym­pi­sche Spie­le Zwei Wo­chen nach En­de der Tour der nächs­te Hö­he­punkt. Der Kurs in Rio de Janei­ro ist sehr an­spruchs­voll. Sprin­ter ha­ben kei­ne Chan­ce. Po­li­zei Nach den An­schlä­gen vom No­vem­ber in Pa­ris und an­ge­sichts der Ter­ror­ge­fahr wur­de die Po­li­zei­prä­senz er­höht. Erst­mals sind die „Su­per-Gen­dar­men“der Ein­heit

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