We­ni­ger Heiz­kos­ten dank güns­ti­gem Öl

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT - VON LAU­RA IHME UND ANDRE­AS KUN­ZE

Mie­ter mit Öl­hei­zun­gen kön­nen sich auf Rück­zah­lun­gen bei den Ne­ben­kos­ten freu­en. Die Abrech­nung der Kos­ten hat aber auch ih­re Tü­cken – je­de zwei­te ist laut Ex­per­ten feh­ler­haft.

DÜS­SEL­DORF Zu­ge­ge­ben, es klingt ein we­nig pa­ra­dox, was Ul­rich Ropertz, Ge­schäfts­füh­rer des Deut­schen Mie­ter­bun­des, über den Win­ter 2015 und sei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Heiz­kos­ten er­zählt: „Ver­gli­chen mit dem Vor­jahr war 2015 ein käl­te­res Jahr. Das heißt, dass mehr ge­heizt wer­den muss­te“, sagt er. Ver­gli­chen mit 2014 muss­ten Haus­hal­te mit ei­ner Öl­hei­zung al­ler­dings im ver­gan­ge­nen Jahr 15 bis 20 Pro­zent we­ni­ger für Hei­zung und war­mes Was­ser aus­ge­ben, so die Ein­schät­zung des Mie­ter­bun­des. Grund: Der Preis für das Heiz­öl ist im­mer wei­ter ge­sun­ken.

Und das ge­reicht jetzt vor al­lem Ver­brau­chern, die zur Mie­te woh­nen, zum Vor­teil: Sie kön­nen, wenn sie mit Öl ge­heizt ha­ben, auf ei­ne Rück­zah­lung bei der Ne­ben­kos­ten­ab­rech­nung hof­fen, ist man beim Mie­ter­bund über­zeugt. Das be­trifft nicht we­ni­ge Ver­brau­cher: Denn gut je­der vier­te deut­sche Haus­halt heizt der­zeit noch mit Öl – und das war in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten so güns­tig wie seit zehn

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