Um­gang mit Gen­tech­nik im welt­wei­ten Ver­gleich

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

Deutsch­land Auf deut­schen Äckern wer­den seit 2012 kei­ne gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflan­zen mehr kom­mer­zi­ell an­ge­baut. So­gar Ver­suchs­an­bau­flä­chen gibt es seit 2013 nicht mehr. Eu­ro­pa In der EU ist der gen­tech­nisch ver­än­der­te Mais MON810 zum An­bau zu­ge­las­sen. Deutsch­land und an­de­re Län­der ha­ben sich trotz­dem da­ge­gen ent­schie­den. 92 Pro­zent des Gen-Mai­ses wach­sen in Spa­ni­en. Welt­weit Ge­ne­tisch ver­än­der­te Pflan­zen wer­den haupt­säch­lich in den USA, Bra­si­li­en, Ar­gen­ti­ni­en, In­di­en, Ka­na­da, Chi­na und Pa­ra­gu­ay an­ge­baut. Der An­teil an der welt­wei­ten Acker­flä­che be­trägt rund 13 Pro­zent. Nut­zung Gen­tech­nik ist im Fut­ter von Nutz­tie­ren ver­brei­tet. Deutsch­land und die EU im­por­tie­ren da­her et­wa 35 Mil­lio­nen Ton­nen So­ja­boh­nen aus Nord- und Süd­ame­ri­ka pro Jahr. Die meis­ten Nutz­tie­re in Deutsch­land be­kom­men da­her Fut­ter, das mit Gen­tech­nik in Be­rüh­rung ge­kom­men ist. Aus­blick Da in den USA und Ka­na­da Gen­tech­nik auch für Le­bens­mit­tel zu­ge­las­sen ist, fürch­ten vie­le, dass die­se durch die Frei­han­dels­ab­kom­men TTIP und Ce­ta auch ih­ren Weg nach Eu­ro­pa fin­den.

FO­TO: KEYSTONE

In Deutsch­land wer­den kei­ne gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflan­zen an­ge­baut.

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