Fi­nanz­auf­sicht rich­tet Hot­li­ne für Whist­leb­lo­wer ein

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

BONN (rtr) Die Fi­nanz­auf­sicht BaFin setzt bei der Kon­trol­le von Ban­ken und Ka­pi­tal­märk­ten ver­stärkt auf Hin­wei­se von Whist­leb­lo­wern. Die Bon­ner Be­hör­de rich­tet ab Sams­tag ei­ne Mel­de­platt­form für Hin­weis­ge­ber ein. „Bei der Iden­ti­fi­zie­rung von Ver­stö­ßen ge­gen das Auf­sichts­recht kommt Whist­leb­lo­wern ei­ne gro­ße Be­deu­tung zu“, er­klär­te die BaFin am Frei­tag. „Al­ler­dings sol­len Hin­weis­ge­ber si­cher sein kön­nen, dass ih­nen aus der Mel­dung kei­ne Nach­tei­le ent­ste­hen.“Ih­re Iden­ti­tät wer­de nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben, zu­dem be­ste­he die Mög­lich­keit, die BaFin schrift­lich, per Mail oder te­le­fo­nisch (mon­tags bis don­ners­tags 9–15 Uhr, frei­tags 9–13 Uhr) an­onym zu kon­tak­tie­ren. Auch ei­ne Vor­spra­che in Bonn ist mög­lich.

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