Es gilt das Recht der frei­en Mei­nung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

Olaf Leh­nes Aus­sa­ge ist durch das Recht auf freie Mei­nung ge­deckt. Sie ist durch den Zorn des Au­gen­blicks er­klär­bar: Men­schen, die bei uns Schutz su­chen, zün­den aus Un­mut über ih­re Un­ter­brin­gung die Un­ter­kunft an und ge­fähr­den das Le­ben an­de­rer? Das ist kri­mi­nell, ja – aber Leh­nes Aus­spruch, man sol­le ver­ur­teil­te Straf­tä­ter ab­schie­ben, nicht zu hal­ten. Ge­schenkt. Frag­te man ihn aber, ob er die­se Leu­te tat­säch­lich in Le­bens­ge­fahr ent­sen­den und ih­ren Tod in Kauf neh­men wol­le, was wür­de er wohl sa­gen? Die Ant­wort er­üb­rigt sich, das wis­sen auch die Leh­ne-Kri­ti­ker. Sie ar­gu­men­tie­ren wohl­feil. Un­ter dem Strich: Leh­nes Wut war ver­ständ­lich, sei­ne Wor­te nicht durch­dacht. Ans Kreuz ge­hört er des­we­gen nicht. uwe-jens.ruhnau@ rhei­ni­sche-post.de

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