Hier bin ich Kö­nig

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

Ein­mal im Le­ben ein Kö­nig sein: Bei den Schüt­zen in Düs­sel­dorf geht das. Heu­te: Sieg­fried und Sa­bi­ne Abels, Kö­nigs­paar im De­ren­dor­fer Schüt­zen­ver­ein.

Sieg­fried Abels ist 60 Jah­re alt, seit 1982 Mit­glied im Ver­ein und im nor­ma­len Schüt­zen­le­ben 1. Haupt­mann sei­ner Ge­sell­schaft 1. Re­ser­ve. Was war Ihr ers­ter Ge­dan­ke, als der Vo­gel von der Stan­ge fiel? Sieg­fried Abels: End­lich ge­schafft, denn es war ein Her­zens­wunsch für Sa­bi­ne und mich, dem De­ren­dor­fer Re­gi­ment ein­mal als Kö­nigs­paar vor­zu­ste­hen. Die­ser Wunsch be­stand schon län­ger, im­mer­hin ha­be ich es auch schon zum drit­ten Mal ver­sucht. Was war Ihr ers­ter Ge­dan­ke, als er Sie frag­te, ob Sie sei­ne Kö­ni­gin wer­den wol­len? Sa­bi­ne Abels: End­lich ist un­ser Traum in Er­fül­lung ge­gan­gen. Für mich war es na­tür­lich ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, an der Sei­te mei­nes Man­nes zu ste­hen, da ich ihn schon fast 20 Jah­re als Schüt­zen­frau un­ter­stüt­ze. Das gibt es nur in un­se­rem Stadt­teil oder Ver­ein: Sieg­fried Abels: Ei­nen sehr gu­ten Zu­sam­men­halt, nicht nur in den Ge­sell­schaf­ten, son­dern auch dar­über hin­aus im ge­sam­ten Re­gi­ment. Wir sind ei­ne gro­ße Fa­mi­lie, mit der man ger­ne das Schüt­zen­le­ben ver­bringt. Ich freue mich beim Schüt­zen­fest be­son­ders auf… Sa­bi­ne Abels: Wir hof­fen na­tür­lich auf schö­nes Wet­ter, über das ge­sam­te Schüt­zen­fest und be­son­ders zum gro­ßen Um­zug durch die Stra­ßen De­ren­dorfs mit der gro­ßen Pa­ra­de auf der Bar­ba­ra­stra­ße am Sonn­tag. Das wird be­stimmt ein un­ver­gess­li­cher Mo­ment in un- se­rem Le­ben wer­den, auf den wir uns ganz be­son­ders freu­en. Das Schöns­te am Kö­nig­sein ist… Sieg­fried Abels: Die herz­li­che Auf­nah­me durch die Men­schen bei al­len Emp­fän­gen, Krö­nungs­bäl­len und an­de­ren Ter­mi­nen. In­ter­es­san­te, neue und net­te Leu­te ken­nen zu ler­nen, mit de­nen wir ein ge­mein­sa­mes Hob­by tei­len, ist un­ver­gleich­lich. Das Geld für un­se­re Auf­merk­sam­kei­ten/Blu­men ha­ben wir ge­sam­melt und wer­den dies für die Ju­gend­ar­beit un­se­res Re­gi­men­tes zur Ver­fü­gung stel­len, denn kei­ne Zu­kunft oh­ne Her­kunft.

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