Schnalke will kla­re Kan­te

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

Tho­mas Schnalke hat bei sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz ei­nen gu­ten Ein­druck hin­ter­las­sen. An­ders als sein sym­pa­thi­scher, aber un­glück­lich agie­ren­der Vor­gän­ger Lud­ger Dohm muss­te er sich nicht am Ma­nu­skript fest­hal­ten. Er trug frei und flüs­sig vor, wie er sich die Ent­wick­lung des Flug­ha­fens vor­stellt. Die Mit­ar­bei­ter am Air­port wer­den auf­at­men, denn Schnalke ver­mit­tel­te das Bild ei­nes zu­pa­cken­den, of­fen­siv agie­ren­den Flug­ha­fen­chefs, der für kla­re Kan­te steht, aber bei Zie­len und Zeit­punk­ten nicht zu viel ver­spre­chen will, son­dern lie­ber al­les für das Op­ti­mum gibt. Wenn über­haupt et­was an der ers­ten Prä­sen­ta­ti­on von Schnal­kes Pro­gramm zu kri­ti­sie­ren ist, dann dies: Die In­ter­es­sen der An­woh­ner und ein Aus­gleich mit der Nach­bar­schaft ka­men so gut wie gar nicht dar­in vor. Aber oh­ne sie geht es nicht. uwe-jens.ruhnau@

rhei­ni­sche-post.de

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