Tes­la-Au­to­pi­lot war nicht vor­be­rei­tet auf Kreu­zun­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (frin/rtr) Nach dem töd­li­chen Un­fall mit ei­nem com­pu­ter­ge­steu­er­ten Au­to des Her­stel­lers Tes­la hat der Soft­ware­ent­wick­ler Mo­bi­leye er­klärt, dass der Au­to­pi­lot des be­trof­fe­nen Tes­la-Mo­dels nicht auf die Ge­fah­ren­si­tua­ti­on vor­be­rei­tet ge­we­sen sei. Ein Ma­na­ger der Fir­ma sag­te der „Bild am Sonn­tag“, der Wa­gen sei le­dig­lich mit Si­cher­heits­sen­so­rik für Front- und Heck­kol­li­sio­nen aus­ge­stat­tet ge­we­sen. „Der Un­fall er­eig­ne­te sich aber an ei­ner Kreu­zung. Für Kreu­zungs­be­rei­che gibt es noch gar kei­ne pra­xis­taug­li­che Sen­so­rik.“Mo­bi­leye stat­tet Tes­la mit der Si­cher­heits­tech­nik aus. Die Tech­nik um­fas­se die­se Er­ken­nungs­funk­ti­on frü­hes­tens 2018. Tes­la er­klär­te am Wo­che­n­en­de, das Sys­tem ha­be den que­ren­den Last- wa­gen-An­hän­ger, un­ter den der Tes­la ras­te, für ein hän­gen­des Stra­ßen­schild ge­hal­ten.

Ein Hin­weis noch in ei­ge­ner Sa­che: In un­se­rer Be­richt­er­stat­tung über den Un­fall ha­ben wir am Sams­tag bei der Um­rech­nung von Mei­len in Ki­lo­me­ter ei­ni­ge Nul­len un­ter­schla­gen: 130 Mil­lio­nen Mei­len, die Tes­la-Fahr­zeu­ge oh­ne töd­li­che Un­fäl­le mit Au­to­pi­lot zu­rück­ge­legt ha­ben, ent­spre­chen na­tür­lich rund 210 Mil­lio­nen Ki­lo­me­tern und nicht 210.000. Au­ßer­dem hät­te es „rund 150 Mil­lio­nen Ki­lo­me­ter“statt 150.000 hei­ßen müs­sen, wenn Tes­la da­von spricht, dass es im Schnitt in den USA al­le 94 Mil­lio­nen Mei­len zu ei­nem töd­li­chen Un­fall kommt. Wir bit­ten dies zu ent­schul­di­gen und dan­ken für die Hin­wei­se.

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