Ju­gend­rat for­dert Er­mä­ßi­gung für Bü­che­rei­aus­weis

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(dans) Sind 20 Eu­ro im Jahr zu viel? Der Ju­gend­rat de­bat­tier­te am Don­ners­tag­abend über die Idee, den Bü­che­rei­aus­weis für jun­ge Er­wach­se­ne zu ver­güns­ti­gen. Wäh­rend die­ser bis zum 18. Le­bens­jahr kos­ten­los ist, wird da­nach die vol­le Ge­bühr von 20 Eu­ro pro Jahr fäl­lig. Da be­son­ders jun­ge Leu­te nur sel­ten die An­ge­bo­te der städ­ti­schen Bü­che­rei­en nut­zen, se­hen die Mit­glie­der des Ju­gend­ra­tes in den ein wei­te­res Hemm­nis. Schließ­lich ver­fü­gen vie­le Ju­gend­li­chen wäh­rend ih­rer Schul­zeit oder Aus­bil­dung über we­nig Geld. Des­halb schlägt der Ju­gend­rat vor, dass ei­ne Art Über­gangs­re­ge­lung ge­schaf­fen wird. Nach ih­rer Idee sol­len jun­ge Leu­te bis ein­schließ­lich des 21. Le­bens­jahrs ei­nen re­du­zier­ten Be­trag von zehn Eu­ro pro Jahr be­zah­len, um das An­ge­bot der Bü­che­rei­en at­trak­ti­ver zu gestal­ten. Die Ju­gend­li­chen be­ton­ten bei der De­bat­te, dass sie be­wusst kei­nen kos­ten­lo­sen Aus­weis for­dern. Durch das re­du­zier­te Ent­gelt soll das gro­ße An­ge­bot der städ­ti­schen Bi­b­lio­the­ken auch zu­künf­tig ho­no­riert wer­den. Die Ent­schei­dung, ob dem Wunsch der Ju­gend­li­chen ent­spro­chen wird, liegt letzt­end­lich je­doch bei der Stadt­ver­wal­tung, die da­zu nun Stel­lung neh­men soll.

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