Viel los beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag in Bilk und Un­ter­bilk

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON SI­MON SCHMIDT

In den Ar­ca­den lock­te ei­ne Ta­l­ent­show Be­su­cher an, da­zu gab es die Mög­lich­keit, sich über neu­es­te Fit­ness­trends zu in­for­mie­ren.

BILK/UN­TER­BILK In den Düsseldorf Ar­ca­den hieß es zwei Ta­ge lang „Bilk ist auf der Rol­le“. Hier wur­de den Be­su­chern bei ei­nem bun­ten Nach­bar­schafts­fest auch ein ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag und ei­ne Ta­l­ent­show mit pro­mi­nen­ter Un­ter­stüt­zung ge­bo­ten. Vie­le der Ta­len­te, die hier nun auf gro­ßer Büh­ne auf­tre­ten durf­ten, hat­ten sich vor­her über das In­ter­net mit ei­nem Vi­deo be­wor­ben.

Ob mit atem­be­rau­ben­der Akro­ba­tik, ge­fühl­vol­ler Mu­sik oder kunst­vol­len Tanz­dar­bie­tun­gen – je­des der 70 Ta­len­te aus Düsseldorf und Um­ge­bung, das die Qua­li­fi­ka­ti­on ge­schafft hat­te, konn­te die Zu­schau­er und die er­fah­re­ne Fach­ju­ry be­geis­tern.

Ne­ben der R&B Sän­ge­rin Cas­san­dra Steen konn­ten sich die Ta­len­te auf die fach­kun­di­gen Mei­nun­gen von BMX-Welt­re­kord­hal­ter Chris Böhm und die Beat­box­pro­fis Pe­ter Wehr­mann und Lutz Schwartz freu­en. „Un­ser Ziel war Un­ter­hal­tung zum Mit­fie­bern zu bie­ten“, sagt Na­di­ne Pras­uhn, die Pres­se­be­auf­trag­te der Ar­ca­den. Des­halb hät­ten sie al­le Ta­len­te vor­her ge­sich­tet, da­mit sich kei­ner der jun­gen Be­wer­ber in der Öf­fent­lich­keit bla­miert. „Au­ßer­dem soll die­ser Tag auch ein klei­nes Dan- ke­schön an un­se­re Nach­barn sein“, sagt Pras­uhn.

Doch auch be­reits eta­blier­ten Ak­teu­ren wur­de ei­ne Büh­ne ge­bo­ten, denn zu dem Fest wa­ren auch vie­le Düs­sel­dor­fer Ver­ei­ne so­wie Mu­sikund Tanz­schu­len ein­ge­la­den wor­den. Zu­dem konn­ten die Klei­nen Ka­rus­sell fah­ren, wäh­rend die El­tern sich in ei­nem Mit­mach­kur­sus des Fit­ness­stu­di­os die neus­ten Fit­ness­trends er­klä­ren lie­ßen.

„Sol­che Ta­ge wie heu­te lo­cken ein brei­tes Pu­bli­kum an“, sagt Op­ti­ker Wal­ter Gent­ner. Das ma­che ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­ta­ge für al­le so in­ter­es­sant. Je mehr dann noch ge­bo­ten wird, des­to bes­ser sei das für al­le. Das galt auch für die Händ­ler in Un­ter­bilk, wo eben­falls ein ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag an­ge­bo­ten wur­de.

Ei­ne Men­ge Stra­ßen­ca­fés wa­ren ge­öff­net, nicht we­ni­ge Be­su­cher lie­ßen sich zu ei­nem Stück Ku­chen zum Kaf­fee ver­füh­ren. Für den Schau­fens­ter­bum­mel nutz­ten vie­le die St­un­den, in de­nen es nicht reg­ne­te. An­de­re lie­ßen sich ein­fach in der Men­ge trei­ben nach dem Mot­to „se­hen und ge­se­hen wer­den“. Durch die Ver­an­stal­tun­gen im Flo­ra­park und in den Ar­ca­den bot sich der aus­ge­dehn­te Sonn­tags­bum­mel als Al­ter­na­ti­ve zum Fa­mi­li­en­aus­flug ins Grü­ne an.

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