NRW bil­det das Schluss­licht bei Wei­ter­bil­dun­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRT­SCHAFT -

GÜ­TERS­LOH (br) Wie vie­le Men­schen an Wei­ter­bil­dun­gen teil­neh­men, hängt vom Wohn­ort ab. Laut ei­ner Stu­die der Ber­tels­mann-Stif­tung gibt es gro­ße Un­ter­schie­de bei den Teil­nah­me­quo­ten an Sprach­kur­sen oder be­ruf­li­chen Lehr­gän­gen. Im Schnitt nimmt je­der ach­te Deut­sche ab 25 Jah­ren min­des­tens ein­mal im Jahr an ei­ner Wei­ter­bil­dung teil (12,3 Pro­zent). Wäh­rend es in in­no­va­ti­ven In­dus­trie­zen­tren wie Darm­stadt oder Er­lan­gen über 20 Pro­zent sind, kom­men ost­deut­sche Städ­te wie Pri­gnitz nur auf drei Pro­zent. Ba­den-Würt­tem­berg und Hes­sen kom­men mit 14,8 Pro­zent und 14,6 Pro­zent auf die höchs­ten Teil­nah­me­quo­ten. Die nied­rigs­ten Wer­te ver­zeich­nen un­ter an­de­rem Sach­sen-An­halt und Nord­rheinWest­fa­len mit 10,4 Pro­zent. Nicht al­le Un­ter­schie­de lie­ßen sich durch die Wirt­schafts­struk­tur er­klä­ren, so die Stif­tung. Auch spie­le die Qua­li­tät der Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­tes ei­ne Rol­le. Hier blieb ins­be­son­de­re NRW un­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten.

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