Im Zeit­feld am Volks­gar­ten lau­fen die Uh­ren wie­der

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

(hdf) Mit ei­ner Aus­nah­me zei­gen die Uh­ren am Ein­gang des Volks­gar­tens nun wie­der die rich­ti­ge Zeit an. Seit An­fang Mai konn­ten Be­su­cher des Parks in Ober­bilk nicht er­ken­nen, wie spät es ist. Die so ge­nann­te Mut­ter­uhr war ste­hen­ge­blie­ben. Da al­le üb­ri­gen Uh­ren von ihr ab­hän­gen, zeig­ten auch die­se dau­er­haft kurz nach halb sie­ben an. Die Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten kon­zen­trier­ten sich auf die Mut­ter­uhr und führ­ten nach knapp zwei Mo­na­ten zum Er­folg. Die zu­stän­di­ge Be­zirks­ver­tre­tung 3 hat die Kos­ten der Ar­bei­ten in Hö­he von 1700 Eu­ro über­nom­men. Die An­zei­ge ei­ner Uhr stimmt al­ler­dings nach wie vor nicht, sie ist den an­de­ren ei­ne gu­te St­un­de vor­aus. Wann sie sa­niert ist, konn­te die Stadt ges­tern noch nicht sa­gen.

Das Kunst­werk mit dem Na­men „Zeit­feld / Al­les hat sei­ne Zeit / Ach du Lie­be­zeit“hat Klaus Rinke an­läss­lich der Bun­des­gar­ten­schau 1986 er­rich­tet. Es be­steht aus 24 Bahn­hofs­uh­ren auf sechs Me­ter ho­hen Säu­len. Die Uh­ren sind al­le mit der Mut­ter­uhr und die­se wie­der­um mit der Braun­schwei­ger Atom­uhr ver­knüpft. Des­halb zei­gen sie im Nor­mal­fall al­le die glei­che Zeit an. Dies kann der­je­ni­ge, der durchs Feld wan­dert, al­ler­dings nie se­hen, weil im­mer ein biss­chen Zeit ver­geht, wäh­rend das Au­ge von ei­ner Uhr zur nächs­ten wan­dert.

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