Kü­chen­hel­fer be­droh­te Che­fin mit dem Tod

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(wuk) Ein Aus­ras­ter bei der Per­so­nal-Che­fin sei­nes Ex-Ar­beit­ge­bers brach­te ei­nem Kü­chen­hel­fer (44) ges­tern we­gen Be­dro­hung ei­ne Be­wäh­rungs­stra­fe von vier Mo­na­ten ein. Im Herbst 2013 war er wäh­rend der Pro­be­zeit als Spül­hil­fe in ei­nem No­bel-Ho­tel ent­las­sen wor­den, hat­te die Per­so­nal­re­fe­ren­tin (29) Ta­ge spä­ter er­neut heim­ge­sucht, die Frau da­bei mit Was­ser über­gos­sen und ge­droht, mor­gen kä­me er wie­der, „dann ist die Frau tot“. Das Amts­ge­richt hat­te auch we­gen Haus­frie­den­bruchs ei­ne Stra­fe von sechs Mo­na­ten auf Be­wäh­rung ver­hängt. Das Land­ge­richt re­du­zier­te die Sank­ti­on aber auf vier Mo­na­te. Grund da­für war auch, dass der Vor­fall schon lan­ge zu­rück­liegt. Da­mals hat­te die Per­so­nal-Che­fin „fürch­ter­li­che Angst“. Auf ein­mal ha­be der An­ge­klag­te trotz Haus­ver­bots in ih­rem Bü­ro vor ihr ge­stan­den und ihr Flüs­sig­keit aus Was­ser­fla­schen über­ge­schüt­tet. „Das hät­te auch Säu­re sein kön­nen“, so die Frau. Und doch stell­te das Land­ge­richt den mit­an­ge­klag­ten Haus­frie­dens­bruch ein. Für die Dro­hung hielt das Land­ge­richt vier Mo­na­te auf Be­wäh­rung für aus­rei­chend, was auch die Staats­an­wäl­tin be­an­tragt hat­te.

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