Bür­ger­stif­tung bit­tet um Mar­ken­klei­der

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF - VON DENISA RICH­TERS

Bei der Klei­der­bör­se am 24. Sep­tem­ber wer­den die Spen­den ver­kauft – Er­lö­se für die Krebs­be­ra­tung.

Die meis­ten Frau­en ken­nen das: Ei­gent­lich platzt der Klei­der­schrank aus al­len Näh­ten, aber man möch­te sich doch un­gern von et­was tren­nen. Man könn­te es ja vi­el­leicht doch noch mal brau­chen. Jetzt gibt es ei­nen gu­ten An­lass, Platz zu schaf­fen. Denn die Bür­ger­stif­tung Düs­sel­dorf sam­melt wie­der für ih­re Klei­der­bör­se am 24. Sep­tem­ber im Stil­werk. Heu­te wirbt die Bür­ger­stif­tung Düs­sel­dorf beim In-Treff auf dem Böh­ler-Are­al eben­falls für die Ak­ti­on.

„Wir brau­chen hoch­wer­ti­ge, ge­rei­nig­te Mar­ken­klei­dung, auch Hü­te, Ta­schen und Schu­he“, sagt Pro­jekt­lei­te­rin Yvonne Dahl. Der Ver­kauf un­ter dem Mot­to „Se­cond Hand mit Stil“ist für ei­nen sehr gu­ten Zweck: Der ge­sam­te Er­lös kommt der Krebs­be­ra­tung Düs­sel­dorf zu­gu­te, die die Bür­ger­stif­tung Düs­sel­dorf 2009 ge­mein­sam mit der Krebs­ge­sell­schaft NRW ge­grün­det hat und maß­geb­lich mit­fi­nan­ziert.

„Die Krebs­be­ra­tung braucht pro Jahr 100.000 Eu­ro, wir un­ter­stüt­zen sie mit bis zu 65.000 Eu­ro“, sagt Sa­bi­ne Tüll­mann, Vor­stands­mit­glied der Stif­tung. Ei­gent­lich soll­te die Sum­me mit der Zeit ge­senkt wer­den, „aber der Be­ra­tungs­be­darf steigt, und da­mit stei­gen auch die Kos­ten“. Das Ziel sei, Kas­sen­pa­ti­en­ten, die nicht mehr in ei­ner Kli­nik be­han­delt wer­den, ei­ne kos­ten­lo­se Be­ra­tung zu bie­ten. Mit hoch­wer­ti­gen Klei­dern kann je­de Spen­de­rin da­zu bei­tra­gen, dass ge­nü­gend Geld zu­sam­men­kommt. Die Klei­dung wird zu güns­ti­gen Prei­sen ge­kauft.

In den nächs­ten Mo­na­ten wer­den wie­der vie­le Frei­wil­li­ge hel­fen, die Spen­den zu sor­tie­ren und zu eti­ket­tie­ren. Weil meh­re­re Spon­so­ren nicht mehr zur Ver­fü­gung stan­den, muss­ten die Or­ga­ni­sa­to­rin­nen kurz­fris­tig bei den La­ger­räu­men und Trans­port der Wa­re neue Wohl­tä­ter ak­qui­rie­ren. Nun stellt Ralf Schmitz Räu­me in ei­nem leer­ste­hen­den Bü­ro­haus zur Ver­fü­gung, auch für die Klei­der­stän­der und den Trans­port konn­ten kos­ten­freie Lö­sun­gen ge­fun­den wer­den. „So­mit kann der Rein­erlös kom­plett an die Krebs­be­ra­tung flie­ßen“, sagt Tüll­mann. Was nicht ver­kauft wird, geht ans So­zi­al­kauf­haus.

Wer spen­den möch­te, kann sich – je nach Wohn­ort – te­le­fo­nisch bei der Bür­ger­stif­tung mel­den un­ter 01573-0678808 (links­rhei­nisch mit Meer­busch), 01573-0678809 (Düs­sel­dorf-Nord), 01573-0678810 (Düs­sel­dorf-Mit­te) oder 01573-0678817 (Düs­sel­dorf-Süd).

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