Fünf Ster­ne zum 25. „Düs­sel­dorf geht aus“

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

Wer sei­nen 25. be­geht, der fängt nor­ma­ler­wei­se ge­ra­de erst an, auch ku­li­na­risch sei­nen Gäs­te ein biss­chen et­was zu bie­ten. Das Ma­ga­zin „Düs­sel­dorf geht aus“mach­te es ges­tern Abend ganz an­ders. Mit drei am­tie­ren­den und zwei frü­he­ren Ster­ne­kö­chen so­wie zahl­rei­chen wei­te­ren Spit­zen-Kü­chen­chefs fei­er­te der Restaurantführer im Pla­ti­num-Club der Esprit-Are­na das Er­schei­nen sei­ner 25. Ausgabe. 600 Gäs­te, dar­un­ter auch TV-Mo­de­ra­tor Je­an Pütz so­wie die Spit­zen­win­zer Jo­chen Dreis­sig­acker und Phil­ipp Witt­mann aus Rhein­hes­sen, TV-Koch und Carls­platz-Gas­tro­nom Da­ve Hän­sel und der Bei­ge­ord­ne­te Andre­as Mey­er-Fal­cke. Wie 1992 die ers­te Ausgabe ent­stand, konn­te Kon­rad Schna­bel er­zäh­len, der das Ma­ga­zin da­mals ge­mein­sam mit Hu­bert Win­kels re­dak­tio­nell ver­ant­wor­te­te. „Hu­bert be­such­te die Ster­ne- und Gour­met­re­stau­rants, ich ging als Rock’n’Rol­ler in die Lä­den mit Mit­tags­tisch und den deut­lich güns­ti­ge­ren Prei­sen.“Die Gas­tro­no­mie­sze­ne ha­be da­mals noch gänz­lich an­ders aus­ge­se­hen. „Wir hat­ten zwar mehr Ster­ne als Köln, aber es gab längst nicht die in­ter­na­tio­na­le Viel­falt, wie wir sie heu­te ha­ben.“Dass die Be­deu­tung von „Düs­sel­dorf geht aus“weit über die Lan­des­haupt­stadt und so­gar die Re­gi­on hin­aus­reicht, be­stä­tig­te Phil­ipp Witt­mann: „,Düs­sel­dorf geht aus’ ist für uns ei­ne schö­ne Lek­tü­re, wenn wir zur ProWein nach Düs­sel­dorf kom­men.“Es ge­be we­ni­ge Städ­te, in de­nen es sol­che Restaurantführer ge­be, die so nah an ih­rer Gas­tro­no­mie-Sze­ne dran sind und sol­chen Tief­gang bö­ten, lob­te der Win­zer. Deut­sche Weiß­wei­ne, die Ent­wick­lung der Gas­tro­no­mie in den ver­gan­ge­nen 25 Jah­ren (ein­schließ­lich der da­zu­ge­hö­ri­gen An­ek­do­ten) und die Neu­er­öff­nun­gen in Düs­sel­dorf sind ei­ni­ge der gro­ßen The­men im neu­en Heft. Da­zu kom­men als Herz­stück in To­p­lis­ten in Ka­te­go­ri­en von „Für klei­nes Geld“bis zu „Die Stern­ge­krön­ten“so­wie die Be­rich­te über mehr als 300 Re­stau­rants, die wie im­mer an­onym ge­tes­tet wur­den und in de­nen die Tes­ter wie im­mer ih­re Rech­nung selbst be­zahlt ha­ben. Im Ver­gleich zur ers­ten Ausgabe hat sich der Um­fang des Ma­ga­zins üb­ri­gens mehr als ver­dop­pelt. 1992 wa­ren es 138 Sei­ten, in­zwi­schen sind es 358.

Chris­ti­an Her­ren­dorf

„Düs­sel­dorf geht aus“, 358 Sei­ten mit mehr als 300 Re­stau­rant­tests, 9,80 Eu­ro, ab so­fort im Buch- und Zeit­schrif­ten­han­del

RP-FO­TOS (6): ANDRE­AS ENDERMANN

Mehr als 20 Kü­chen­chefs wa­ren bei der Par­ty von „Düs­sel­dorf geht aus“da­bei und ver­sorg­ten die Gäs­te mit Kost­pro­ben ih­rer Kunst.

TV-Mo­de­ra­tor Se­an Pütz pro­bier­te an den Es­sens­stän­den ei­ni­ges aus.

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