Pa­ket­bo­ten-Ban­de soll fünf Jah­re ins Ge­fäng­nis

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (wuk) Han­dys, Schmuck, Bar­geld und so­gar zwei le­ben­de Scha­fe hat ei­ne vier­köp­fi­ge Ein­bre­cher- und Die­bes­ban­de am Nie­der­rhein an­geb­lich er­beu­tet. Die Tie­re wur­den von ei­ner Wei­de na­he Mo­ers ge­stoh­len und an­geb­lich spä­ter auf­ge­ges­sen, so lau­tet die An­kla­ge ge­gen das Quar­tett, über die seit ges­tern das Düs­sel­dor­fer Land­ge­richt ver­han­delt.

Den vier mut­maß­li­chen Mit­glie­dern (25 bis 42 Jah­re alt) der so ge­nann­ten Pa­ket­bo­ten-Ban­de, wer­den da­bei 13 Fäl­le des schwe­ren Ban­den­dieb­stahls vor­ge­wor­fen. Ein 27-jäh­ri­ger Mit­ar­bei­ter ei­nes pri­va­ten Pak­tet­diens­tes soll dem­nach sei­ne täg­li­chen Aus­lie­fe­rungs­tou­ren zum Aus­spio­nie­ren von mög­li- chen Ein­bruchs­ob­jek­ten und das Pa­ket­au­to spä­ter auch zur An­fahrt und zum Ab­trans­port der Beu­te ge­nutzt ha­ben. Kurz nach Ver­le­sung die­ser An­kla­ge hat das Land­ge­richt den Pro­zess ges­tern aber für ein Rechts­ge­spräch wie­der un­ter­bro­chen. Im Er­geb­nis sol­len die bei­den Haupt­an­ge­klag­ten bei ge­stän­di­gen Aus­sa­gen mit we­ni­ger als fünf Jah­ren Haft rech­nen kön­nen. Der Pa­ket­bo­te, der einst un­ter fal­schem Na­men bei dem pri­va­ten Zu­stell­dienst an­ge­heu­ert ha­ben soll, hat­te be­reits ein um­fas­sen­des Ge­ständ­nis ab­ge­legt und wur­de des­halb als Ein­zi­ger von der U-Haft ver­schont. Er könn­te nach Ein­schät­zung von Be­ob­ach­tern so­gar mit ei­ner Be­wäh­rungs­stra­fe da­von­kom­men.

FO­TO:AP

Auf Hoverboards darf man auf öf­fent­li­chen Ver­kehrs­we­gen in Deutsch­land nicht fah­ren. Doch nicht al­le hal­ten sich an das Ver­bot.

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