Ren­nen, at­men, es­sen: Nichts geht oh­ne Mus­keln

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Die Mus­keln in un­se­rem Kör­per ar­bei­ten stän­dig. Sie zie­hen sich zu­sam­men und wer­den ge­dehnt – vie­le, vie­le Ma­le am Tag. So kön­nen wir uns be­we­gen.

Die­se Mus­keln kön­nen wir len­ken. Wir kön­nen zum Bei­spiel steu­ern, ob wir den Ball in die lin­ke oder in die rech­te Ecke vom Tor schie­ßen. An ei­ner sol­chen Schuss­be­we­gung sind vie­le ver­schie­de­ne Mus­keln be­tei­ligt. Wir müs­sen je­doch nicht je­den Mus­kel ein­zeln an­steu­ern, son­dern wir nut­zen Be­we­gungs­pro­gram­me. Für je­den Ablauf ei­ner Be­we­gung ist in un­se­rem Ge­hirn ein be­stimm­tes Pro­gramm ge­spei­chert. „Die Be­we­gungs­pro­gram- me müs­sen wir lernen und dann üben“, sagt der Ex­per­te. „So wie ein Kind erst mal lernen und üben muss zu lau­fen.“Da­mit wir uns be­we­gen kön­nen, braucht der Kör­per aber nicht nur Mus­keln. Er be­nö­tigt auch Kno­chen, an de­nen die Mus­keln mit Seh­nen be­fes­tigt sind. Und Ge­len­ke, die die ein­zel­nen Kno­chen un­ter­ein­an­der fle­xi­bel ver­bin­den. Ner­ven sor­gen da­für, dass die Be­we­gungs­be­feh­le vom Ge­hirn auch beim Mus­kel an­kom­men. dpa

FO­TO: DPA

Lie­ge­stüt­ze und an­de­re Übun­gen stär­ken die Mus­keln.

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