Bei Hit­ze küh­len sich Hun­de mit He­cheln

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Hit­ze macht nicht nur den Men­schen zu schaf­fen. Auch Tie­re brau­chen ei­ne Ab­küh­lung. Doch die be­kom­men zum Bei­spiel Hun­de und Kat­zen auf an­de­re Wei­se. Der Mensch schwitzt, wenn ihm heiß wird. Die Schweiß­trop­fen küh­len die Haut und den Kör­per. Vie­le Tie­re kön­nen das je­doch nicht. Denn sie ha­ben nur we­ni­ge Schweiß­drü­sen. Hun­de und Kat­zen ha­ben zwar ein paar Schweiß­drü­sen an den Pfo­ten. Die­se we­ni­gen Drü­sen kön­nen aber kaum den ge­sam­ten Kör­per küh­len. Bei Hit­ze ha­ben die Tie­re des­halb ei­ne ganz be­son­de­re Me­tho­de: Sie he­cheln. So schwit­zen Hun­de und Kat­zen auch über ih­re Zun­ge: Sie las­sen sie her­aus­hän­gen. Sie at­men da­bei schnel­ler als nor­mal. Das nennt man he­cheln. Da­bei ent­steht ein Luft­zug, der Spei­chel im Mund ver­dampft. Wenn Feuch­tig­keit ver­duns­tet, kühlt das. Bei den Ha­sen die­nen die Oh­ren als Kühl­an­la­ge. Sie sind sehr dünn und gut durch­blu­tet. Sie ge­ben die Wär­me an die Luft ab. Und das Schwein? Es wälzt sich ger­ne im Schlamm her­um. Die feuch­te Er­de bleibt an der Haut kle­ben. Das kühlt nicht nur, son­dern schützt die Tie­re auch vor Mü­cken oder Ze­cken. Was kön­nen Haus­tier­be­sit­zer tun, um ih­ren Lieb­lin­gen bei hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren zu hel­fen? Man soll­te un­be­dingt für schat­ti­ge Plät­ze sor­gen. Ge­he­ge oder Kä­fi­ge soll­ten nicht in der pral­len Son­ne oder am Fens­ter ste­hen. Au­ßer­dem müs­sen die Tie­re aus­rei­chend Was­ser zum Trin­ken ha­ben. Auch klei­ne Was­ser­stel­len sind be­liebt. Denn wie wir Men­schen küh­len sich auch vie­le Tie­re bei ei­nem er­fri­schen­den Bad ab.

FO­TO: DPA

Wenn ein Hund he­chelt, ver­dampft der Spei­chel im Mund und kühlt.

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