Ein ech­ter Rolls für die Gäs­te

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

Die Lu­xus­ho­tels der Stadt tre­ten der­zeit mäch­tig aufs Gas, wenn es um das mo­bi­le Ver­wöhn­pro­gramm für die fei­ne Kund­schaft geht: Park­ho­tel, In­ter­con­ti und Brei­den­ba­cher Hof be­vor­zu­gen deut­sche Klas­si­ker und las­sen auf Wunsch BMW, Mer­ce­des AMG, May­bach oder Por­sche Pan­ame­ra vor­fah­ren, bis­wei­len darf es auch ein Ja­gu­ar sein. In der Pole­po­si­tion liegt al­ler­dings der­zeit das Ho­tel De Me­di­ci an der Müh­len­stra­ße: Die er­le­se­ne Her­ber­ge im frü­he­ren Stadt­haus hat jetzt ei­nen flamm­neu­en Rolls-Roy­ce Ghost im Fuhr­park. Schwarz, zwölf Zy­lin­der, knapp 600 PS stark, und mit al­lem aus­ge­rüs­tet, was Au­to­fah­ren noch schö­ner macht. Ho­tel-Chef Ber­told Reul er­zählt da­zu ger­ne die Sto­ry, wie man aus­ge­rech­net auf die Mar­ke mit dem Kür­zel RR ge­kom­men ist: es ha­be an sei­nem Na­men - Reul – ge­le­gen. Beim Wort­spiel sei man ir­gend­wie von Rolls-Roy­ce auf Rolls Reuls ge­kom­men. Von da­hin bis zur Un­ter­schrift auf dem Kauf­ver­trag war es nur noch kur­zes Ver­han­deln. Gut, dass der Mann kei­nen Na­men trägt, der sich auf Kia, Da­cia, Sko­da oder Mitsu­bi­shi reimt – nicht aus­zu­den­ken so was. Nun al­so ein Rolls. Seit ges­tern parkt er im In­nen­hof, und auch wenn er noch gar nicht fährt, ist er be­reits ein Hin­gu­cker zum Na­se-an-derSchei­be-platt-drü­cken. Das lohnt sich üb­ri­gens tat­säch­lich: Drin­nen hat er ei­ne dun­kel­ro­te Le­der­aus­stat­tung, die Ho­tel-Lo­gos

RP-FO­TOS (2): ANDRE­AS BRETZ

Di­rek­tor Ber­told Reul mit dem Rolls Roy­ce, den das Ho­tel De Me­di­ci für sei­ne Gäs­te an­ge­schafft hat.

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