Vor­bild DDR

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Zu „,Sec­tion Con­trol’ soll Zahl der Un­fäl­le auf A 1 re­du­zie­ren“(RP vom 17. Ju­ni): Die Idee, die Durch­schnitts-Ge­schwin­dig­keit ei­ner be­stimm­ten, durch­fah­re­nen Stre­cke zu er­mit­teln, ist für uns in der BRD si­cher neu. Au­to­fah­rer kön­nen dann nicht mehr trick­sen, in­dem sie kurz vor ei­nem Blitzer ih­re zu ho­he Ge­schwin­dig­keit ab­brem­sen. Doch zu Zei­ten der DDR hat die Volks­po­li­zei die­se Kon­troll­maß­nah­me be­reits per­fekt prak­ti­ziert. Wenn man aus der BRD nach West­ber­lin fah­ren woll­te, muss­te man zwei Kon­troll­punk­te pas­sie­ren. Zu­nächst bei der Ein­fahrt in die DDR und dann beim Ver­las­sen. An bei­den Kon­troll­punk­ten wur­de die je­wei­li­ge Uhr­zeit in die Pas­sier­do­ku­men­te ein­ge­tra­gen. Da es in der DDR auf den Au­to­bah­nen ein strengs­tes Tem­po­li­mit von 100 km/h gab, konn­te die Vo­po bei der Aus­fahrt so­fort fest­stel­len, wer auf der Stre­cke zu schnell war. Die fol­gen­den Stra­fen wa­ren zum Teil sehr dras­tisch. Die­ter Til­len 41238 Mön­chen­glad­bach

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