Recht auf Schutz

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Dass NRW-Mi­nis­ter Jä­ger zu dem Vor­schlag des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters de Mai­ziè­re, Hilfs­po­li­zis­ten ein­zu­set­zen, von ihm mehr Pro­fes­sio­na­li­tät, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ein­for­dert, ist an­ge­sichts sei­nes Ver­hal­tens nach den schlim­men Köl­ner Sil­ves­ter­vor­fäl­len ei­ne Far­ce. Ge­nau die­se At­tri­bu­te wa­ren ihm nach den Ge­scheh­nis­sen völ­lig fremd. War­um sich vie­le Po­li­ti­ker hin­sicht­lich der über­bor­den­den Kri­mi­na­li­tät ge­gen den Ein­satz von Hilfs­po­li­zis­ten sper­ren, ist ziem­lich un­ver­ständ­lich. Die Bür­ger ha­ben ein Recht auf staat­li­chen Schutz, und der ist mit der jet­zi­gen Per­so­nal­stär­ke der Po­li­zei nicht ge­währ­leis­tet. Erich Krap­pen 41844 Weg­berg

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