Fall Peg­gy: Po­li­zei be­wacht Fund­stel­le im Wald

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

LICH­TEN­BERG (dpa) Die Po­li­zei hat nach dem Fund von Peg­gys Kno­chen die Gra­bun­gen in ei­nem Wald in Thü­rin­gen vor­läu­fig ein­ge­stellt. Der Fund­ort blei­be ab­ge­sperrt und wer­de von Po­li­zis­ten be­wacht. „Das soll ver­hin­dern, dass ei­ner das Gr­a­ben an­fängt“, sag­te ei­ne Po­li­zei­spre­che­rin. Die Er­mitt­lun­gen der So­ko Peg­gy mit rund 30 Mit­ar­bei­tern lau­fen nach wie vor auf Hoch­tou­ren. Über De­tails mach­ten we­der Staats­an­walt­schaft noch die Po­li­zei in Ober­fran­ken An­ga­ben. Auch über die To­des­ur­sa­che gab es am Mitt­woch zu­nächst kei­ne In­for­ma­tio­nen. Die neun­jäh­ri­ge Schü­le­rin aus Lich­ten­berg in Bay­ern war am 7. Mai 2001 auf dem Heim­weg von der Schu­le spur­los ver­schwun­den. Seit Di­ens­tag be­steht die Ge­wiss­heit, dass das Mäd­chen tot ist. Ein Pilz­samm­ler hat­te ers­te Kno­chen des Kin­des am Sams­tag in dem Wald­stück im Saa­le-Or­la-Kreis ent­deckt.

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