Au­to-Kar­tell: Was wuss­ten die Stahl­ko­cher?

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

SALZGITTER (dpa/frin) Bei den Kar­tell-Er­mitt­lun­gen in der Au­to­bran­che sind ei­nem Be­richt zu­fol­ge auch Stahl­her­stel­ler im Vi­sier der Be­hör­den. Wie das „Han­dels­blatt“be­rich­te­te, sol­len sich bei Bran­chen­tref­fen Ver­tre­ter bei­der In­dus­trie­zwei­ge über die Preis­ge­stal­tung bei Stahl­lie­fe­run­gen aus­ge­tauscht ha­ben. We­der die Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung Stahl noch ein­zel­ne Stahl­ko­cher woll­ten sich zu dem Be­richt äu­ßern. Thys­sen­krupp hat­te un­se­rer Re­dak­ti­on ge­gen­über be­tont, nicht be­trof­fen zu sein. Im Ju­ni hat­te das Bun­des­kar­tell­amt meh­re­re Un­ter­neh­men aus der Au­to­bran­che we­gen des Ver­dachts auf Ab­spra­chen beim Stahl­ein­kauf durch­sucht. Laut „Han­dels­blatt“lau­tet der Vor­wurf der Wett­be­werbs­hü­ter, Stahl- und Au­to­in­dus­trie hät­ten sich von 2007 bis 2015 bei Tref­fen von Ver­bän­den über Prei­se ab­ge­spro­chen.

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