Ru­hig ab­stim­men

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Wenn Herr Er­do­gan meint, er müs­se in sei­nem Land ei­ne Volks­ab­stim­mung ma­chen, mit der ver­steck­ten Dro­hung, sein Land wol­le gar nicht mehr un­be­dingt in die EU auf­ge­nom­men wer­den, dann soll Herr Er­do­gan das ru­hig tun. Vi­el­leicht soll­te man mal ei­ne Pro­be­ab­stim­mung ma­chen, wie vie­le Deut­sche Herrn Er­do­gan ger­ne in der EU se­hen wür­den. Ob da fünf Pro­zent zu­sam­men­kä­men? Klaus Rei­mann 40597 Düs­sel­dorf Zu „Bür­ger wü­tend über Mo­scheePlä­ne“(RP vom 21. Ju­ni): Wie na­iv und un­ge­bil­det muss ein Bür­ger­meis­ter sein, der sich zu sol­chen Mild­tä­tig­kei­ten hin­rei­ßen lässt? Und dann noch die DI­TIB, ei­nen tür­kisch-na­tio­na­lis­tisch-is­la­mi­schen Ver­ein, fern­ge­steu­ert von der tür­ki­schen Re­gie­rung, kon­se­quen­te Leug­ner der Er­mor­dung der Ar­me­ni­er und an­de­rer christ­li­cher Min­der­hei­ten, mit die­ser Schen­kung zu be­den­ken? In der heu­ti­gen Tür­kei, darf kei­ne ein­zi­ge Kir­che neu ge­baut Zu „Monheim ver­schenkt Land für Mo­sche­en“(RP v. 17. Ju­ni): Ich muss­te zwei­mal le­sen, ob so ein 34jäh­ri­ger Jung­po­li­ti­ker (Bür­ger­meis­ter) wirk­lich die Dreis­tig­keit be­sitzt und mal eben drei Grund­stü­cke im Wert von über ei­ner Mil­lio­nen Eu­ro ver­schenkt. Ist dem jun­gen Mann mal auf­ge­fal­len, dass es sich hier nicht um sein Pri­vat­ei­gen­tum han­delt? Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass die Bür­ger da­mit ein­ver­stan­den sind! Mag sein, dass so ei­ne Han­sel­par­tei wie die Pe­to, die jun­ge Al­ter­na­ti­ve, zu sol­chen Mit­teln greift, um an Wäh­ler­stim­men zu kom­men, aber ich fin­de, dass dies dem Vol­ke ge­gen­über ei­ne gro­ße Schwei­ne­rei ist. Das könn­te man fast schon als Dieb­stahl am Vol­ke se­hen. Au­ßer­dem ist es ras­sis­tisch ge­gen­über den Gläu­bi­gen, die ei­ner an­de­ren Re­li­gi­on an­ge­hö­ren und die flei­ßig spa­ren müs­sen, um an ih­re Got­tes­häu­ser zu ge­lan­gen. Wo sind die frei­en Grund­stü­cke für Zeu­gen Je­ho­vas, Neuevan­ge­li­sche, für Bud­dhis­ten oder Hin­dus? An­statt die christ­li­chen Kir­chen zu un­ter­stüt­zen, fi­nan­zie­ren wir jetzt auch noch Mo­sche­en des Is­lams. Su­per! Bär­bel Schä­fer per Mail Ich fin­de es sehr be­fremd­lich, wenn Ei­gen­tum der All­ge­mein­heit an Kir­chen ver­schenkt wird. In Monheim soll der mos­le­mi­schen Ge­mein­de um­sonst ein Grund­stück zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. War­um? We­der christ­li­chen noch mos­le­mi­schen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten steht Ei­gen­tum der Bür­ger zu. Die Kir­chen ha­ben selbst ge­nug Grund­be­sitz, und die mos­le­mi­schen Ge­mein­den wer­den mei­nes Erach­tens von Di­tib und ei­ge­nen Spen­den un­ter­stützt. Wenn das Grund­stück Ei­gen­tum im Pri­vat­be­sitz des Bür­ger­meis­ters wä­re, wür­de er die­ses kaum ver­schen­ken. Oder vi­el­leicht hat der Bür­ger­meis­ter ja ein Grund­stück, und man soll­te ihn ein­mal fra­gen, ob er es an die mos­le­mi­sche Ge­mein­de ver­schenkt. Et­was, was dem Bür­ger­meis­ter nicht ge­hört, kann die­ser na­tür­lich leicht ver­schen­ken. – Ein ver­är­ger­ter Steu­er­zah­ler. Ru­dolf Brand 42799 Leich­lin­gen

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.