Frie­den in Ge­fahr

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - LESERBRIEFE -

Die Si­tua­ti­on in Eu­ro­pa er­in­nert fa­tal an die Wei­ma­rer Re­pu­blik im Deutsch­land der 20er Jah­re des letz­ten Jahr­hun­derts. Es gab zu vie­le Na­tio­na­lis­ten und zu we­ni­ge De­mo­kra­ten. Heute gibt es zu vie­le Na­tio­na­lis­ten und zu we­nig Eu­ro­pä­er. Die EU wird für al­les zum Sün­den­bock – egal, ob rich­tig oder falsch. Das Be­un­ru­hi­gen­de ist, dass Na­tio­na­lis­ten nur we­nig bes­ser ma­chen kön­nen. Aber sie sind un­glaub­lich kon­se­quent in der Er­rich­tung ei­ner de­mo­kra­ti­schen Dik­ta­tur. Bei­spie­le wie Or­ban, Pu­tin und Er­do­gan las­sen grü­ßen. Das Schlimms­te ist, dass sol­che Dik­ta­tu­ren nur schwer rück­gän­gig ge­macht wer­den kön­nen. Kohl hat­te Recht: Die EU ist der Ga­rant für Frie­den und Frei­heit. Die­se Ma­xi­me ist jetzt in Ge­fahr. Dr. Heinz Frit­ze Vo­er­de Zu­schrif­ten an die Rhei­ni­sche Post/NGZ/Ber­gi­sche Mor­gen­post/ Solinger Mor­gen­post ger­ne auch un­ter www.rp-on­li­ne.de/le­ser­brie­fe

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