Gu­tes Ge­spür zahlt sich nun aus

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

Düs­sel­dorf ist ein at­trak­ti­ver Stand­ort, um Zu­kunfts­tech­ni­ken aus­zu­pro­bie­ren. Die­ser Rang ist we­der pu­rer Zu­fall noch rei­nes Glück, son­dern we­sent­lich das Er­geb­nis um­fang­rei­cher Vor­leis­tun­gen. Mehr­tä­gi­ge Fach­kon­gres­se und in­ter­dis­zi­pli­nä­re For­schungs­pro­jek­te – das klingt zu­nächst ein­mal nach viel Ar­beit, bei der man sich fragt, ob ei­ne Ver­wal­tung sich das auch noch an­tun muss. Die Düs­sel­dor­fer sind oft Gast­ge­ber oder Be­su­cher der Ta­gun­gen und be­wer­ben sich re­gel­mä­ßig, wenn es um Test­pro­jek­te geht. Das zahlt sich nun aus, denn die In­fra­struk­tur hier ist in­zwi­schen so gut, dass Un­ter­neh­men ger­ne dar­auf auf­bau­en. Ein er­folg­rei­cher Er­fin­der zieht wei­te­re nach sich, ein er­folg­rei­cher Grün­der lockt oft auch Zu­lie­fe­rer oder Part­ner. chris­ti­an.herrendorf @rhei­ni­sche-post.de mei­den – ins­be­son­de­re mit Zwei­rad­fah­rern oder Fuß­gän­gern. Mit Hil­fe von Ka­me­ras und Bild­schir­men er­hält der Fah­rer Hin­wei­se, wenn sich ein Ver­kehrs­teil­neh­mer im to­ten Win­kel be­fin­det. Si­gna­le tau­chen auch auf, wenn der Bus die Spur ver­lässt, Ab­stän­de knapp wer­den oder aus Sicht des Sys­tems ei­ne Kol­li­si­on droht. Die Pi­lot­pha­se dient zum Bei­spiel da­zu her­aus­zu­fin­den, wie die Tech­nik an Hal­te­stel­len re­agiert und wie die Fah­rer auf die War­nun­gen re­agie­ren. Düs­sel­dorf ge­hört ne­ben Lon­don zu den ers­ten Test­städ­ten für die Tech­nik. Tech­nik­mes­se En­de Ju­ni war Düs­sel­dorf zu­dem Stand­ort der in­ter­na­tio­na­len Fach­mes­se „ConCarEx­po“. Der Ver­ein Deut­scher In­ge­nieu­re hat­te für zwei Ta­ge ei­ne Mi­schung aus Aus­stel­lung, Kon­fe­renz und Fo­rum mit mehr als 100 Vor­trä­gen or­ga­ni­siert. Das Spek­trum der Un­ter­neh­men reich­te da­bei von Start-ups über Mi­cro­soft und TomTom bis zu BMW und Con­ti­nen­tal. Die Teil­neh­mer sa­hen dort un­ter an­de­rem ei­nen Wa­gen, der sel­ber das Fahr­ten­buch führt, ei­ne App, die ei­ne Rou­te al­le 15 Se­kun­den op­ti­miert, und ein Au­to, das dank Ka­me­ras kei­nen Spie­gel mehr be­nö­tigt.

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