Schon wie­der steck­te ein Fracht­schiff fest

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(irz) Ein Fracht­schiff hat sich ges­tern Mor­gen an der Rh­ein­knie­brü­cke fest­ge­fah­ren – mal wie­der, muss man sa­gen, denn es ist der vier­te Zwi­schen­fall in drei Wo­chen. Das nie­der­län­di­sche Schiff wur­de al­ler­dings nicht be­schä­digt. Aus­gangs­punkt ge­gen 6.45 Uhr war ein klei­ne­rer Zwi­schen­fall in der Nacht: Ein an­de­res Schiff hat­te die Hin­der­nis­ton­ne an der Krib­be mit­ge­ris­sen. Die­se ist seit län­ge­rem über­spült, die Krib­ben­stan­ge wur­de be­reits bei der ers­ten Ha­va­rie Mit­te Ju­ni ab­ge­ris­sen. So konn­te der Ka­pi­tän die Krib­be nicht er­ken­nen und setz­te mit sei­nem lee­ren Frach­ter auf, als er das Rh­ein­knie au­ßer­halb der Fahr­rin­ne in der In­nen­kur­ve ab­kür­zen woll­te. „Ein an­de­res Schiff zog ihn da her­un­ter“, sag­te ein Spre­cher der Was­ser­schutz­po­li­zei. „Da das nur fünf bis zehn Mi­nu­ten ge­dau­ert hat, war kei­ne Sper­rung nö­tig.“

Die Hin­der­nis­ton­ne tauch­te im Neus­ser Ha­fen auf, an der Rh­ein­knie­brü­cke wur­de ei­ne neue an­ge­bracht. Erst wenn der Rhein­pe­gel sinkt, kann die Krib­ben­stan­ge re­pa­riert wer­den.

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