ETF: Al­ter­na­ti­ve zu Ak­ti­en und Fonds

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

Ei­ne An­la­ge in Ak­ti­en scheint vie­len zu ris­kant. Kun­den müs­sen ein­zel­ne Pa­pie­re ver­fol­gen, kau­fen und ver­kau­fen. Zu auf­wen­dig, den­ken vie­le. Und au­ßer­dem ha­ben sich vie­le an der Bör­se die Fin­ger ver­brannt und viel Geld ver­lo­ren. Die Ban­ken prei­sen Fonds als Al­ter­na­ti­ve, bei de­nen Ma­na­ger die Ri­si­ken breit streu­en. Und weil Ban­ken gut an den ho­hen Aus­ga­be­auf­schlä­gen von bis fünf Pro­zent ver­die­nen, be­wer­ben sie die­se uni­so­no und laut­stark. Da­bei gibt es preis­wer­te­re Al­ter­na­ti­ven, die kaum ein Ban­ker ger­ne vor­schlägt: die so ge­nann­ten Ex­ch­an­ge Tra­ded Funds (ETF), al­so Fonds, die fix an ei­nen In­dex ge­kop­pelt sind. Die Kos­ten lie­gen oft un­ter ein Pro­zent pro Jahr. Thors­ten.Breitkopf

@rhei­ni­sche-post.de die an­ga­ben, Ak­ti­en­be­sitz zu ha­ben. Es fol­gen An­ger­mund, Kai­sers­werth, Kal­kum und Witt­la­er mit 16,9 Pro­zent. Mit 16,4 Pro­zent be­sit­zen auch re­la­tiv vie­le Men­schen aus Nie­der­kas­sel und Lö­rick Ak­ti­en, ge­folgt von Ober­kas­sel mit 16,2 Pro­zent. Die Schluss­lich­ter bil­den Ober­bilk und Lie­ren­feld mit 9,5 Pro­zent so­wie Flin­gern mit 9,1 Pro­zent Ak­ti­en­be­sit­zern.

Et­was grö­ßer ist die Quo­te der An­le­ger in Ak­ti­en­fonds, die das Ri­si­ko der Wert­pa­pier­an­la­ge qua­si auf meh­re­re Pa­pie­re ver­tei­len und von Ban­ken we­gen der ho­hen Aus­ga­be­auf­schlä­ge und an­de­rer Ge­büh­ren ag­gres­siv ver­trie­ben wer­den. 14,7 Pro­zent der Düs­sel­dor­fer be­sit­zen Ak­ti­en­fonds, et­wa 2,4 Pro­zent­punk­te mehr als der Bun­des­durch­schnitt. Doch ist die Ver­brei­tung in­ner­halb Düs­sel­dorfs ähn­lich ver­teilt. Spit­zen­rei­ter sind die Lo­hau­ser mit 18 Pro­zent, Schluss­licht mit 12,0 Pro­zent die Lie­ren­fel­der.

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