PER­SÖN­LICH

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STIMME DES WESTENS -

Die Wahl zum Ver­fas­sungs­rich­ter funk­tio­niert et­wa wie die Papst­wahl, sie ist nur nicht ganz so trans­pa­rent. So läs­tern je­den­falls Ju­ris­ten, die es selbst nicht in das höchs­te Rich­ter­amt ge­schafft ha­ben. Chris­ti­ne Lan­gen­feld, 53 und ge­bür­ti­ge Lu­xem­bur­ge­rin, ge­hört nicht zu die­sem Kreis – sie wird wohl heu­te in eben je­nes Amt ge­wählt. Lan­gen­feld, der­zeit Staats­recht­le­rin an der Uni­ver­si­tät Göttingen, soll den frei­wer­den­den Sitz im Zwei­ten Se­nat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ein­neh­men. Die Be­son­der­heit: Sie wird auf schwarz-grü­nem Ti­cket nach Karls­ru­he rei­sen und für ei­ne Frau­en­quo­te von 50 Pro­zent im Se­nat von

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