CDU: Na­men ex­tre­mer Sala­fis­ten ver­öf­fent­li­chen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (hüw) An­ge­sichts der dras­tisch ge­stie­ge­nen po­li­tisch mo­ti­vier­ten Ge­walt in NRW hat die CDU In­nen­mi­nis­ter Ralf Jä­ger (SPD) auf­ge­for­dert, die Na­men von ex­tre­men Sala­fis­ten zu ver­öf­fent­li­chen. Es ge­he um „Ge­fähr­der und selbst­er­nann­te Ima­me, die jun­ge Men­schen ra­di­ka­li­sie­ren“, sag­te der Uni­ons­ab­ge­ord­ne­te Pe­ter Bie­sen­bach. Schu­len, Ju­gend­äm­ter und El­tern müss­ten wis­sen, mit wem ih­re Kin­der kei­nen Kon­takt ha­ben soll­ten. Jä­ger wies den Vor­wurf der Op­po­si­ti­on zu­rück, das Land ste­he der ex­tre­men Ge­walt von Rechts, Links und Sala­fis­ten na­he­zu ta­ten­los ge­gen­über. NRW set­ze auf Vor­beu­gung und Be­stra­fung. Trotz Per­so­nal­ver­stär­kung bei Po­li­zei und Ver­fas­sungs­schutz kön­ne es kei­ne ab­so­lu­te Si­cher­heit ge­ben. Die Zahl der po­li­tisch mo­ti­vier­ten Ge­walt­ta­ten ist 2015 ge­gen­über 2014 um 28 Pro­zent auf 7500 De­lik­te ge­stie­gen.

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