Thea­ter­fes­ti­val von Avi­gnon wird 70

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KULTUR -

AVI­GNON (dpa) An­ge­sichts ei­ner Po­li­tik, die Ver­zweif­lung schü­re, wol­le das Thea­ter po­li­ti­sche Hoff­nung schaf­fen, er­klär­te Oli­vier Py, Di­rek­tor des Thea­ter­fes­ti­vals Avi­gnon, das welt­weit zu den be­deu­tends­ten zählt. Und so ist das knapp drei­wö­chi­ge Fes­ti­val am Mitt­woch gleich mit drei Stü­cken zum The­ma Macht und De­mo­kra­tie ge­star­tet. Die Urauf­füh­rung der „Ver­damm­ten“des 57-jäh­ri­gen van Ho­ve ge­hör­te zu den High­lights des Er­öff­nungs­ta­ges. Als „Fei­er des Übels“de­fi­niert der Re­gis­seur sein Stück, in dem er den Nie­der­gang ei­ner deut­schen In­dus­tri­el­len­fa­mi­lie und den Auf­stieg der Na­zis zeigt. Von der Kri­se der De­mo­kra­tie han­delt auch das Stück von Py. Der 50-Jäh­ri­ge stell­te „Der ge­fes­sel­te Pro­me­theus“nach der Vor­la­ge des grie­chi­schen Tra­gi­kers Ai­s­chy­los vor.

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