22-Jäh­ri­ger greift Fa­mi­li­en­va­ter mit Scher­be an

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(ujr) Die­sen Aus­flug nach Düs­sel­dorf hat­te sich ei­ne Fa­mi­lie aus Ost­west­fa­len an­ders vor­ge­stellt. Auf den Mes­se­park­plät­zen hat­te sie äu­ßerst un­lieb­sa­men Kon­takt mit ei­nem Nord­afri­ka­ner. Der Mann ver­such­te, die Fa­mi­lie aus­zu­rau­ben, hat­te da­mit aber kei­nen Er­folg. Der Tä­ter konn­te von der rasch her­bei­ge­ru­fe­nen Po­li­zei über­wäl­tigt und in­haf­tiert wer­den.

Die Fa­mi­lie hat­te ihr Au­to am Mitt­woch auf den Park­plät­zen in Stock­um ab­ge­stellt. Als sie ge­gen 19 Uhr zu dem Fahr­zeug zu­rück­kehr­te, hielt sich dort auch ein 22jäh­ri­ger Mann auf. Dass et­was mit ihm nicht stimm­te, be­ka­men die Be­su­cher schnell zu spü­ren.

Der Nord­afri­ka­ner ent­pupp­te sich als äu­ßerst ag­gres­si­ver Zeit­ge­nos­se. Er war ziel­los auf dem Ge­län- de un­ter­wegs, nä­her­te sich dann aber den Ost­west­fa­len. Oh­ne jeg­li­che Vor­war­nung be­droh­te er den Fa­mi­li­en­va­ter mit dem ab­ge­schla­ge­nen Hals ei­ner Wod­ka­fla­sche. Er hielt ihm die Scher­be ent­ge­gen und ver­lang­te Geld. Der Tä­ter war un­be­re­chen­bar, of­fen­sicht­lich war er stark al­ko­ho­li­siert. Nur durch sei­ne be­herz­te Ge­gen­wehr konn­te sich der 41-jäh­ri­ge den An­grei­fer vom Lei­be hal­ten. Mit Trit­ten hielt er den Mann auf Dis­tanz. Die Frau alar­mier­te der­weil die Po­li­zei, die zum Glück in Mi­nu­ten­schnel­le vor Ort war. Die Be­am­ten konn­ten den An­grei­fer über­wäl­ti­gen und in das Po­li­zei­ge­wahr­sam ein­lie­fern.

Ein Un­be­kann­ter ist der Nord­afri­ka­ner für die deut­schen Be­hör­den nicht. Er hält sich oh­ne fes­ten Wohn­sitz in Deutsch­land auf und ist schon öf­ter ne­ga­tiv auf­ge­fal­len – in die­sem Jahr be­reits mehr­fach, im­mer wie­der spiel­ten auch Ge­walt­de­lik­te ei­ne Rol­le. Die Po­li­zei führ­te den 22-Jäh­ri­gen des­we­gen nun dem Haft­rich­ter vor, der Ver­dacht lau­tet auf ver­such­te räu­be­ri­sche Er­pres­sung.

Die Fa­mi­lie konn­te nach dem Schre­cken die Heim­rei­se nach Ost­west­fa­len an­tre­ten.

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