Da­men­und­her­ren er­hält Kün­di­gung für sei­ne Räu­me

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

FRIED­RICH­STADT (arl) Der Kul­tur­ver­ein Da­men­und­her­ren muss aus­zie­hen. Der Ver­mie­ter hat für En­de Fe­bru­ar die Kün­di­gung für den ehe­ma­li­gen Fri­seur­sa­lon an der Ober­bil­ker Al­lee aus­ge­spro­chen. Nun hofft der Ver­ein auf ei­ne neue Blei­be, um wei­ter Le­sun­gen, Aus­stel­lun­gen und an­de­re Ver­an­stal­tun­gen aus­zu­rich­ten. „Wir su­chen drin­gend et­was Neu­es“, sagt Vor­stands­mit­glied Ni­co­le Tz­a­na­kis. Zu­gleich freut sich das Da­men­und­her­ren auf ei­ne be­son­de­re Ört­lich­keit für den Som­mer: Bis En­de Au­gust darf man wie­der das Haus Kol­ven­bach im Süd­park nut­zen und plant un­ter an­de­rem ei­ne Lin­dy-Hop-Par­ty, ein Som­mer­fest und ei­nen „Tor­ten­und-Trö­del-Nach­mit­tag“.

Mit den Räu­men an der Ober­bil­ker Al­lee gibt es schon län­ger Pro­ble­me. Im Ja­nu­ar 2015 schritt die Bau­auf­sicht ein, da der Ver­ein Kon­zer­te aus­ge­rich­tet hat­te, oh­ne da­für ei­ne Ge­neh­mi­gung zu ha­ben. Das Da­men­und­her­ren re­agier­te und ver­la­ger­te sei­ne Kon­zer­te ins Zakk. Au­ßer­dem stritt man aber auch mit dem Ver­mie­ter. Der Ver­ein be­klagt un­ter an­de­rem Näs­se im Kel­ler, am Mitt­woch schloss man nach An­ga­ben des Vor­stands mit dem Ver­mie­ter ei­nen Ver­gleich vor dem Land­ge­richt.

Schlimms­ten­falls wol­len die rund 120 Mit­glie­der zu­nächst oh­ne fes­te Räu­me wei­ter­ma­chen. Auf ei­ner Ver­eins­sit­zung be­spra­chen sie jetzt das wei­te­re Vor­ge­hen. Sie hof­fen auf neue Räu­me, in de­nen sie bes­ten­falls auch wie­der Kon­zer­te ver­an­stal­ten kön­nen, sagt Tz­a­na­kis. Aus Sicht des Ver­eins kä­me das Haus Kol­ven­bach als fes­ter Stand­ort in­fra­ge. Das Da­men­und­her­ren hat­te es be­reits im ver­gan­ge­nen Som­mer für ei­ni­ge Wo­chen nut­zen dür­fen. „Haus Kol­ven­bach wä­re ide­al“, sagt Tz­a­na­kis. Al­ler­dings heißt es von der Stadt – wie schon vor ei­nem Jahr –, es ge­be be­reits ei­nen In­ves­tor für das leer­ste­hen­de Aus­flugs­lo­kal.

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