PER­SO­NA­LI­EN

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT - DPA/RTR/FOTO: DPA

Jo­sé Ma­nu­el Bar­ro­so, der ehe­ma­li­ge Chef der EU-Kom­mis­si­on, tritt ei­nen Be­ra­ter­pos­ten bei der US-In­vest­ment­bank Gold­man Sachs an. Zu­dem teil­te der Wall-Street-Rie­se mit, dass man den Por­tu­gie­sen zum Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den der Lon­do­ner Toch­ter­ge­sell­schaft Gold­man Sachs In­ter­na­tio­nal (GSI) er­nannt ha­be. Bar­ro­so war von 2004 bis 2014 Prä­si­dent der EU-Kom­mis­si­on und zu­vor für zwei Jah­re Mi­nis­ter­prä­si­dent in Por­tu­gal. Spe­ku­la­tio­nen, der 60-Jäh­ri­ge sei vor al­lem ver­pflich­tet wor­den, um bei der Be­wäl­ti­gung der Fol­gen des Br­ex­it-Vo­tums in Groß­bri­tan­ni­en zu hel­fen, trat das Geld­haus ent­ge­gen. Ge­sprä­che mit Bar­ro­so ha­be es be­reits seit et­wa ei­nem Jahr ge­ge­ben, er­klär­te das Un­ter­neh­men ge­gen­über dem US-Sen­der CNBC. Zu­vor war Bar­ro­so selbst von der „Fi­nan­ci­al Ti­mes“mit den Wor­ten zi­tiert wor­den, er wer­de al­les tun, um die ne­ga­ti­ven Ef­fek­te der Br­ex­it-Ent­schei­dung zu lin­dern. Gold­man Sachs ist wie al­le in­ter­na­tio­na­len In­vest­ment­ban­ken vom Vo­tum zum EU-Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens be­trof­fen.

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