Wer ver­sagt, lan­det im Was­ser

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - FERNSEHEN AM SAMSTAG -

Schnel­ler, stär­ker, wei­ter – sol­che Shows mag RTL. Und lie­fert ab heu­te „Nin­ja War­ri­or Ger­ma­ny“.

BERLIN (dpa) Nur die här­tes­ten kom­men durch: Die neue Show „Nin­ja War­ri­or Ger­ma­ny – Die stärks­te Show Deutsch­lands“ist et­was für wirk­lich fit­te Kan­di­da­ten. Fünf Aus­ga­ben da­von zeigt der Pri­vat­sen­der ab heu­te. Das Fi­na­le ist für den 30. Ju­li an­ge­setzt.

Laut RTL ha­ben sich für die Teil­nah­me 7000 Men­schen be­wor­ben. 240 Kan­di­da­ten hat der Sen­der nach Karlsruhe ein­ge­la­den. In vier Vor­run­den müs­sen sich je­weils 60 von ih­nen über ei­nen kniff­li­gen Par­cours ar­bei­ten. Nur sie­ben von ih­nen kom­men pro Run­de wei­ter, so dass 28 im Fi­na­le ste­hen.

Dort wie­der­um war­tet ei­ne vier­tei­li­ge, kraft­zeh­ren­de Auf­ga­be auf sie – und nur, wer zum Schluss noch den „Mount Mi­do­riyama“über­win­det, darf die Sieg­prä­mie von 100.000 Eu­ro ein­strei­chen, die der Sen­der aus­ge­lobt hat.

Un­ter den Wag­hal­si­gen sind zu­meist Sport­ler, auch ei­ni­ge be­kann­te: zum Bei­spiel der „Dschun­gel­camp“er­prob­te Ex-Fuß­bal­ler Thors­ten Le­gat (47) und sein Kol­le­ge Da­vid Odon­kor (32), der be­reits die Sat.1-Show „Pro­mi Big Bro­ther“ge­won­nen hat.

Was al­le eint, ist die Be­wäl­ti­gung ei­nes höl­len­schwe­ren Par­cours. Es war­ten je­weils zwi­schen fünf und neun Hin­der­nis­se, die zu je­der Show wech­seln. Am Be­ginn steht im­mer der Fünf­sprung und am En­de der ers­ten Run­de je­weils ei­ne Wand, da­zwi­schen und in den Fi­nal­qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den va­ri­ie­ren die Hin­der­nis­se. Je­der Teil­neh­mer hat nur ei­ne ein­zi­ge Chan­ce, sei­ne Sport­lich­keit un­ter Be­weis zu stel­len. Macht er nur ei­nen Feh­ler und schafft ein Hin­der­nis nicht, ist er raus – er fällt ins Was­ser­be­cken und muss tropf­nass wie­der her­aus­klet­tern. Ge­for­dert sind Kraft, Schnel­lig­keit und Aus­dau­er.

Die Show stammt aus Ja­pan. Deutsch­land ist das mitt­ler­wei­le sechs­te Land, das die Idee ad­ap­tiert hat. Die Mo­de­ra­ti­on ist pro­mi­nent be­setzt: Ne­ben Jan Köp­pen, der sei­nen fes­ten Platz in der RTL-Sen­der­fa­mi­lie ge­fun­den hat, wird die Sen­dung von Lau­ra Won­tor­ra prä­sen­tiert. Sie führt In­ter­views mit den Ath­le­ten so­wie ih­ren Freun­den und Fa­mi­li­en, die im Pu­bli­kum sit­zen. Mit da­bei ist Frank Bu­sch­mann, der die Ste­fan-Ra­ab-Ver­an­stal­tun­gen auf ProSie­ben kom­men­tier­te. „Nin­ja War­ri­or Ger­ma­ny“, RTL, Sa., 20.15 Uhr

FOTO: DPA

Mo­de­ra­to­rin Lau­ra Won­tor­ra wird die Ath­le­ten ent­lang des Par­cours be­glei­ten und In­ter­views füh­ren. Au­ßer­dem sam­melt sie die Teil­neh­mer auf, die an ei­nem Hin­der­nis ge­schei­tert und ins Was­ser ge­fal­len sind.

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