Neue Be­ra­tungs­stel­le hilft Trans­se­xu­el­len

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

BILK (ti­no) „Trans­mensch“ist der Ober­be­griff für al­le, die sich als trans­se­xu­ell, tran­si­dent, trans­gen­der oder trans­ge­schlecht­lich de­fi­nie­ren. Jetzt ha­ben sie, ih­re An­ge­hö­ri­gen und Freun­de ei­ne Be­ra­tungs­stel­le in Düs­sel­dorf. Sie stellt recht­li­ches, me­di­zi­ni­sches und so­zia­les Fach­wis­sen zur Ver­fü­gung und bie­tet Be­ra­tung. „In Zei­ten er­star­ken­der Ho­mo­pho­bie ist An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit wich­ti­ger denn je“, sagt Se­bas­ti­an Wel­ke. Er ist Vor­stand der Aids-Hil­fe Düs­sel­dorf, die Trä­ge­rin der Trans­be­ra­tung ist. Fi­nan­ziert wird die Stel­le der Be­ra­te­rin Le­na Klat­te von der Stadt. „So- weit wir wis­sen, ist das in NRW die ein­zi­ge kom­mu­nal fi­nan­zier­te Stel­le die­ser Art“, so Wel­ke.

Vie­le ken­nen das The­ma Trans­men­schen, wis­sen aber nicht wirk­lich viel da­mit an­zu­fan­gen. Bis vor ei­nem drei­vier­tel Jahr ging es auch Bür­ger­meis­te­rin Klau­dia Ze­p­unt­ke (SPD) so. Dann aber sa­ßen un­ter an­de­rem Tom Preis und Larissa En­gel in ih­rem Bü­ro und über­ga­ben ihr den An­trag für die Be­ra­tungs­stel­le. „Für mich tat sich ei­ne neue Welt auf“, so Ze­p­unt­ke. „Die Am­pel-Ko­ope­ra­ti­on hat sich so­fort da­für aus­ge­spro­chen, die Stel­le zu fi­nan­zie­ren.“Je­den­falls bis En­de 2016.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.