Düs­sel­dorf er­hält di­gi­ta­les Grün­der­cen­ter

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT - VON THORS­TEN BREITKOPF

Die Lan­des­haupt­stadt be­kam in ei­nem Wett­be­werb den Zu­schlag für ei­nes von sechs Di­gi­tal-Hubs.

Im Wett­be­werb zur Aus­wahl der re­gio­na­len Zen­tren für die di­gi­ta­le Wirt­schaft ste­hen die Ge­win­ner fest: In Aa­chen, Bonn, Düs­sel­dorf, Köln, Müns­ter und dem Ruhr­ge­biet sol­len so ge­nann­te DWNRW-Hubs ent­ste­hen, die das Land ins­ge­samt mit bis zu 12,5 Mil­lio­nen Eu­ro för­dert. DWNRW steht für Di­gi­ta­le Wirt­schaft in Nord­rhein-West­fa­len.

Die Ju­ry über­zeug­te die Düs­sel­dor­fer Be­wer­bung ins­be­son­de­re durch das Ma­nage­ment: Mit Kle­mens Gai­da und Pe­ter Hor­nik konn­ten zwei Grö­ßen der di­gi­ta­len Sze­ne als Hub-Ma­na­ger ge­won­nen wer­den. Ih­nen wer­de es ge­lin­gen, ei­ne er­folg­rei­che Dreh­schei­be zwi­schen Grün­dern und klas­si­scher In­dus­trie auf­zu­bau­en, be­grün­de­te die Ju­ry.

NRW-Wirt­schafts­mi­nis­ter Gar­relt Du­in sag­te: „NRW bringt al­le Vor­aus­set­zun­gen mit, um das Di­gi­tal­land Num­mer Eins in Deutsch­land zu wer­den. Da­zu brau­chen wir ei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen der klas­si­schen In­dus­trie und den in­no­va­ti­ven Start-ups.“Der Di­gi­talHub in Düs­sel­dorf sei ein Schlüs­sel da­zu: „Hier kön­nen sich Part­ner fin­den und ge­mein­sam di­gi­ta­le Ge­schäfts­mo­del­le ent­wi­ckeln.“

Lo­ka­le Part­ner des „Di­gi­tal In­no­va­ti­on Hub Düs­sel­dorf/Rhein­land“sind: Lan­des­haupt­stadt und Stadt­wer­ke Düs­sel­dorf, die In­dus­trie­und Han­dels­kam­mer Düs­sel­dorf, der be­nach­bar­te Rhein-Kreis Neuss so­wie das Mo­bil­funk-Un­ter­neh­men Vo­da­fo­ne.

Die DWNRW-Hubs sind ei­ne zen­tra­le Maß­nah­me der Stra­te­gie zur Di­gi­ta­len Wirt­schaft der Lan­des­re­gie­rung. Die re­gio­na­len Platt­for­men sol­len in­for­mie­ren und An­lauf­punkt für na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Grün­der sein. Sie sol­len so zur Dreh­schei­be für Ko­ope­ra­tio­nen von Start-ups, Mit­tel­stand und In­dus­trie für di­gi­ta­le Ge­schäfts­mo­del­le und -pro­zes­se wer­den.

Im nächs­ten Schritt ge­ben die Stand­or­te – in Ab­hän­gig­keit von zu er­fül­len­den Auf­la­gen – den end­gül­ti­gen För­der­an­trag ab. Die Hubs kön­nen dann je­weils bis zu 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro an För­der­gel­dern für drei Jah­re er­hal­ten – mit ei­ner Ver­län­ge­rungs­mög­lich­keit von zwei Jah­ren. Die Re­gio­nen steu­ern ei­nen Ei­gen­an­teil in glei­cher Hö­he bei.

Die Stadt hat­te im Vor­feld die Zu­sam­men­ar­beit mit der Uni in Sa­chen Grün­dun­gen auf­ge­kün­digt. Die Mit­tel sol­len nun in den neu­en Hub flie­ßen.

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